Lieferkettenprobleme und C02-Grenzausgleich: IHK NRW und ZENIT mit Unternehmern zu strittigen Themen in Brüssel

Lieferkettenprobleme und C02-Grenzausgleich: IHK NRW und ZENIT mit Unternehmern zu strittigen Themen in Brüssel

Unter der Überschrift „NRW goes to Brussels – Die Wirtschaft aus NRW zu Gast in Brüssel“ hatten das NRW.Europa-Team bei ZENIT und IHK NRW eine Reise zur NRW-Landesvertretung in Brüssel organisiert. Rund 70 Unternehmen nutzten am 26. April die Gelegenheit, EU-Repräsentanten und -Parlamentarier sowie hochrangige Kommissionsmitarbeiter persönlich zu treffen. Informationen aus erster Hand gab es zum umstrittenen EU-Lieferketten- und Sorgfaltspflichtengesetz und dem geplanten CO2Grenzausgleichsgesetz u.a. von der Kabinettschefin der EU-Vizepräsidentin Jourova, Renate Nikolay. IHK und ZENIT stellten Unterstützungsangebote aus dem EEN für KMU vor. Über eine gelungene Veranstaltung freuten sich Marc Meckle, Kommissarischer Leiter/stv. Geschäftsführer International bei der IHK zu Essen, NRW.Europa-Projektleiter Tim Schüürmann und ZENIT-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier (v.l.).

Die geopolitische Lage infolge des Krieges in der Ukraine, den Sanktionen und Gegenreaktionen Russlands sowie zunehmend protektionistischen Aktivitäten und Lieferkettenproblemen, hat auch für den Mittelstand in NRW drastische Auswirkungen. Obwohl auch aus Unternehmenssicht gut gemeint, kritisierten die Mittelständler das geplante EU-Lieferketten- und Sorgfaltspflichtengesetz und das CO2Grenzausgleichsgesetz insbesondere in der aktuellen Lage. Hintergrundinformationen und Umsetzungshilfen gab es beim Brüsselbesuch von hochrangigen EU-Experten und -Abgeordneten. Die Gesetze sind im Gesetzgebungsverfahren. ZENIT wird dazu im 2. Halbjahr eine Veranstaltung organisieren und den Prozess weiter begleiten.

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Der fachliche Input wurde abgerundet durch die Vorstellung konkreter Unterstützungsangebote der Industrie- und Handelskammern aus NRW und des Enterprise Europe Network (EEN). ZENIT-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier warb dabei für die Angebote des NRW.Europa-Teams: „Unsere Internationalisierungsexpertinnen und -Experten sind über das Enterprise Europe Network eingebunden in ein Netzwerk von 700 Anlaufstellen in über 60 Ländern. Wer potenzielle Vertriebs- oder Kooperationspartner sucht, ist nicht nur in Zeiten von Lieferkettenproblemen bei uns an der richtigen Adresse.“ 

NRW.Europa: Anlaufstelle für NRW-Wirtschaft und -Wissenschaft

Das Konsortium aus ZENIT GmbH als Konsortialführer, NRW.BANK, NRW.Global Business und IHK NRW ist im Auftrag der EU und mit finanzieller Unterstützung des Landes zentraler Ansprechpartner für die technologieorientierte Wirtschaft sowie für Forschungseinrichtungen und Universitäten in NRW.

Das Team bei ZENIT freut sich auf Anfragen von Unternehmen, die neue Geschäfts- oder Kooperationspartner zur Beantragung europäischer Fördermittel suchen, ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe neuer Technologien noch attraktiver machen möchten, Informationen über europäische Förderprogramme benötigen oder nach Angeboten zum Wissens- und Technologietransfer suchen.

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Tim Schüürmann
Tim Schüürmann M. A.
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