Leitfaden: Hybride Geschäftsmodelle erfolgreich im Unternehmen einführen

Leitfaden: Hybride Geschäftsmodelle erfolgreich im Unternehmen einführen

Mit einem praxisorientierten Leitfaden verabschiedet sich das Team des Forschungsprojekts AnGeWaNt, an dem ZENIT intensiv mitgearbeitet hat. Dreieinhalb Jahre lang wurden Unternehmen aktiv im Changeprozess unterstützt und Werkzeuge und Methoden entwickelt, um hybride Geschäftsmodelle erfolgreich einzuführen. Mit dem Zukunftszentrum KI NRW haben am Thema Interessierte aber auch zukünftig eine Anlaufstelle: Das bei ZENIT angesiedelte ZuZ greift die Methoden zur Digitalisierung von Geschäftsmodellen auf, unterstützt den sozialpartnerschaftlichen Ansatz und hilft bei der Entwicklung von Digitalisierungsstrategien.

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„Hybridisierung bietet das Potenzial, Kunden langfristig zu binden, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und mehr Wertschöpfung zu generieren. Damit sind jedoch auch zahlreiche Veränderungen im Betrieb verbunden. Dieser „Change“ stellt Betriebe vor Herausforderungen,“ weiß Nicole Ottersböck, wissenschaftliche Expertin beim AnGeWaNt-Projektkoordinator ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Sind hybride, datengetriebene Geschäftsmodelle entwickelt, gehe die Arbeit im Betrieb erst richtig los. Denn Hybridisierung sei mit Change verbunden. Der rund 70seitige Praxisleitfaden zur Einführung hybrider, datengetriebener Geschäftsmodelle helfe Betrieben dabei, diesen Wandel zu meistern und gebe praktische Tipps für die soziotechnische Arbeitsgestaltung.

Fast zeitglich mit der Veröffentlichung des Leitfadens verabschiedete sich das Projekt im Juni auch mit einem letzten Workshop. Diskutiert wurde darin, wie die Beteiligung von Mitarbeitenden bei digitalen Transformationsprojekten in Betrieben konkret umgesetzt werden kann.

Knowhow-Transfer ins Zukunftszentrum KI NRW (ZuZ)

Ein Thema, das unter der Überschrift „Sozialpartnerschaftlich. Partizipativ. Menschenzentriert“ auch bei den Angeboten des Zukunftszentrums KI NRW eine zentrale Rolle spielt. Die insgesamt acht Projektpartner mit ZENIT als Koordinator sind davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz und Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erhöhen und Arbeit besser machen kann. „Dafür nutzen wir unter anderem Ergebnisse aus AnGeWaNt und entwickeln sie hier weiter. Das machen wir vor allem durch die partnerschaftliche Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen in den Themenfelder Information, Beratung und Qualifikation. Unser Angebot richtet sich sowohl an Arbeitgeber als auch an Arbeitnehmervertretungen“ fasst Michael Guth die Projektüberschneidungen zusammen. Der im AnGeWaNt-Projekt aktive ZENIT-Berater ist ZuZ-Projektleiter.

Unternehmen mit Interesse an Digitalisierungs- oder KI-Beratung sind herzlich eingeladen, die vielfältigen ZuZ-Angebote zu nutzen.

Download Leitfaden „Hybride Geschäftsmodelle erfolgreich im Unternehmen einführen. Daten und Produkte vereinen
Webseite Zukunftszentrum KI NRW
Projektwebseite AnGeWaNt

ZENIT/ZuZ-Kontakt

Michael Guth
Michael Guth Dipl. Oec.
  • Digitalisierung
  • Innovationen

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