Kompetenzfelder

Mit neuen Technologien wachsen

Digitalisierung, Internet of things, Energiewende, Künstliche Intelligenz – Die digitale Transformation, neue Technologien und die globalen Herausforderungen des Klimawandels bieten unternehmerische Chancen für neue Produkte, neue Prozesse und neue Geschäftsmodelle auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

Unsere Innovations- und Technologieberater sind Experten für vertiefende Analysen, Beratungen und die Unterstützung von KMU in den fünf wichtigsten Technologiefeldern unserer Zeit. Helfen können wir darüber hinaus auch bei den Themen Fachkräftesicherung im MINT-Bereich und Innovative Beschaffung:

An der Digitalisierung führt für Unternehmen kein Weg vorbei. Gerade Mittelständler stehen vor der Herausforderung, konkrete Einsatzbereiche für sich zu identifizieren. Unsere speziell auf mittelständische Industriebetriebe zugeschnittene Digitalisierungsberatung integriert deshalb zwei Vorgehensweisen:

  • Technologische Orientierung – wir identifizieren gemeinsam mit Ihnen die konkreten Digitalisierungsmöglichkeiten und technischen Lösungen, die Ihrem Unternehmen den größten Nutzen bringen.
  • Digitale Services – Digitalisierung eröffnet neue Chancen für produktbegleitende (hybride) Dienstleistungen. Mit dem ZENIT-Beratungstool erarbeiten wir mit Ihnen Ideen für smarte Services und konkretisieren Ihre digitalen Geschäftsmodelle.
Michael Guth
Michael Guth Dipl. Oec.
  • Digitalisierung
  • Innovationen

Das Potenzial rund um die Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz ist immens, insbesondere für produzierende und datengetriebene Unternehmen sowie industriellen Anwendungen. Gleichzeitig ist die Eintrittshürde enorm hoch, da interdisziplinäre Kompetenzen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Automatisierungstechnik, Informatik und statistischer Mathematik gefordert sind.

  • Wir reduzieren insbesondere für produzierende Mittelständler die hohen Eintrittshürden durch Vernetzung mit spezialisierten Anbietern und anwendungsorientierten Wissenschaftlern.
  • ZENIT berät Sie auch bei der Konzeption von F&E- (Verbund-)Projekten. Mit diesen gelingt unter anderem die Entwicklung intelligenter Regelungen und Assistenzsysteme. Oder die Abbildung von Prozessen, den sogenannten digitalen Zwillingen, mit der das maschinelle Lernen noch realitätsnäher wird.
  • Mit unserem ZIM-Kooperationsnetzwerk KI-MAP, „Künstliche Intelligenz in Maschinen, Anlagen und Produktion“ finden wir Antworten auf zentrale Fragen: Wie funktioniert Künstliche Intelligenz in der Praxis? Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es in der Automatisierung? Welchen Nutzen kann ihr Einsatz in der Produktion stiften und welche Potenziale, aber auch Gefahren stecken in der Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen?
Stefan Braun
Stefan Braun Dipl.-Ing.
  • Künstliche Intelligenz
  • Technologien
  • ZIM-Netzwerke

Die zirkuläre Wertschöpfung ersetzt das Konzept des „End of the Pipe“ von Produkten in bestehenden linearen Wertschöpfungsketten durch Wertschöpfungskreisläufe, die so weit wie möglich geschlossen werden. Sie vermeidet oder verwertet „Abfälle“ durch einen entsprechenden Umgang mit Materialien, Produkten, Systemen und Geschäftsmodellen.

  • Seit den 80er Jahren sind wir auf verschieden Gebieten der Umweltschutztechnik für die mittelständische Unternehmen aktiv. Wir spiegeln dabei die Innovationskraft von Unternehmen mit den potenziellen wirtschaftlichen Erfolgen von Produkt- und Prozessentwicklungen.
  • Als Einstieg dient ein einfacher und individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnittener Entwicklungs-Check, der alle Möglichkeiten der zirkulären Wertschöpfung berücksichtigt. Daraus abgeleitet folgen in verschiedenen Stufen die klassische Technologieberatung (Stand der Technik, Markt, Wettbewerb usw.) und Recherchen nach möglichen Technologieförderprogrammen. Wer möchte, erhält auch Unterstützung beim Einstieg in internationale Märkte.
  • Unser Know-how setzen wir unter anderem im ZIM-Kooperationsnetzwerk ReNeTex ein. Dessen Ziele sind die Konzeption und Etablierung eines Modells für die Kreislaufwirtschaft faserbasierter Produkte, der Aufbau einer Software-Lösung zur Verstetigung der Wertstoffströme sowie die Diskussion und Weiterentwicklung von Recyclingstrategien ist.

ZENIT stellt seit 2010 den Vorsitzenden des bundesweit tätigen Richtlinienausschusses 4075 „Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)“ im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und ist damit bestens vernetzt.

Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
  • Fördermittel
  • Netzwerk ZENIT e.V.
  • Technologien
  • Zirkuläre Wertschöpfung

Wasserstoff, eigentlich schon immer ein unentbehrlicher Rohstoff der chemischen Industrie, ist einer der wichtigsten Energieträger der Zukunft und steht vor dem Durchbruch. Eingesetzt als Energiespeicher, Treibstoff vor allem im Gütertransport, aber auch im Individualverkehr oder eingespeist in das Erdgasnetz bzw. reine Wasserstoff-Pipelines, wird er wesentlich zur CO2-freien Zukunft beitragen. Wasserstoff-Technologien von der Herstellung bis zum Einsatz müssen langfristig entwickelt, um dem energieeffizienten Einsatz den Weg zu ebnen. Wir begleiten Sie dabei.

  • ZENIT berät zu Förder- und Finanzierungsoptionen auf Landes- Bundes- und EU-Ebene
  • Wir diskutieren und bewerten Projektideen und Innovationsansätze hinsichtlich Förderung und Finanzierung und begleiten Antragstellende von der Projektentwicklung bis zur Projektabschluss
  • Unsere Innovationsexperten unterstützen Unternehmen bei der Suche nach Forschungspartnern für nationale und internationale Innovationsprojekte
  • Wir suchen und verbreiten Technologien für innovative Produktentwicklungen und initiiert Kontakte auf internationaler Ebene
Dr. Uwe Birk
Dr. Uwe Birk Dipl.-Ing.
  • Fördermittel
  • Technologien
  • Wasserstoff

Die additive Fertigung – oft als 3D-Druck bezeichnet – birgt speziell für kleine und mittlere Unternehmen enorme Potenziale. Dafür muss es aber gelingen, Einstiegsbarrieren zu verringern und die Integration in die Unternehmensprozesse zu gewährleisten. Zu den Einstiegshürden gehören sowohl die notwendige technologische Kompetenz als auch die hohen Investitionskosten für additive Fertigungsanlagen im Produktionsmaßstab.

  • Mit dem bei uns angesiedelten ZIM-Kooperationsnetzwerk MUPAM nehmen wir diese Herausforderungen aktiv an und bündeln 3D-Druck-Kompetenzen aus dem produzierendem Gewerbe und F&E-Einrichtungen. Außerdem schaffen wir den Rahmen für die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung.
  • ZENIT vernetzt insbesondere produzierende KMU mit spezialisierten Anbietern und anwendungsorientierten Wissenschaftlern. Darüber hinaus beraten wir bei der Konzeption von F&E-(Verbund-) Projekten in den Themenfeldern: Mechanische Eigenschaften, Oberflächengüte, Hybride Materialien und Prozessintegration.
  • Wir informieren über die Chancen des 3D-Drucks und sind Intermediär zwischen produzierendem Gewerbe, Anwendern, Wissenschaft und der Politik.
Dr. Christian Bobisch
Dr. Christian Bobisch Dipl.-Phys.
  • 3D-Druck
  • Fachkräftesicherung
  • Technologien
  • ZIM-Netzwerke

Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung für die Zukunftsgestaltung mittelständischer Unternehmen. Seit 15 Jahren sind wir in diesem Thema zusammen mit der matrix GmbH im Auftrag des Landes NRW und der Agentur für Arbeit sowie über 4.500 lokalen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und gesellschaftlichen Gruppen in Netzwerken zur Aktivierung und Förderung des MINT-Nachwuchs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) aktiv. In rund 50 zdi-Netzwerken (Zukunft durch Innovation.NRW) und 70 Schülerlaboren werden jährlich mehrere tausend Schüler*innen und junge Menschen für MINT-Themen begeistert. Gemeinsam mit den lokalen Partnern helfen wir kleinen und mittleren Unternehmen damit, potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen.

  • Aufbau, Einbindung und Entwicklung von Nachwuchskräften
  • Förderung von Unternehmen im Zusammenhang mit Bildungsprojekten
  • Ausbau von regional/lokal tragfähigen und nachhaltigen Netzwerken im Bereich der außerschulischen MINT-Bildung
Alexandra Veit
Alexandra Veit Dipl.-Betriebsw.
  • Fachkräftesicherung
  • Internationalisierung

Innovationen sind gesellschaftliche Fortschrittstreiber. Bahnbrechende Entwicklungen in Bereichen wie Digitalisierung, Energie, Gesundheit und vielen anderen Sektoren prägen unser heutiges Weltbild und zeigen ständig neue Möglichkeiten für die Zukunft auf. Öffentliche Institutionen, die den Prozess von Innovationen unterstützen und innovative Produkte und Leistungen einkaufen, profitieren direkt von verbesserten Dienstleistungen bei optimierten Kosten.
Im Rahmen von KOINNO unterstützt ZENIT bei folgenden Aktivitäten:

  • Nutzung der Gestaltungsmöglichkeiten des Vergaberechts, um Innovationen zu beschaffen
  • Kontaktanbahnung zu innovativen Unternehmen
  • Nutzung von Fördermöglichkeiten für den Kauf von Innovationen

NRW ist eine der „first mover“ Regionen in Europa, in der bereits seit dem 7. Forschungsrahmenprogramm innovationorientiere EU-Projekte abgewickelt wurden. Dies sind u.a. das Projekt PRACE am Forschungszentrum Jülich (Supercomputer), das Projekt Smart@Fire mit dem Institut für Feuerwehr- und Rettungswesen der Stadt Dortmund (intelligente Feuerwehrbekleidung) und die Universitätsklinik Aachen mit dem Projekt THALEA (Telemedizin). Um den Innovationsprozess durch die öffentliche Beschaffung zu intensivieren, hat NRW die neuen Vergabe- und Förderinstrumente PCP und PPI auch in das NRW-Handlungskonzept aufgenommen.

Doris Scheffler
Doris Scheffler Dipl.-Oec.
  • Fördermittel
  • Innovative Beschaffung
 
 

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