Landeskofinanzierung für NRW.Europa: Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig überreicht Zuwendungsbescheid an ZENIT

Landeskofinanzierung für NRW.Europa: Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig überreicht Zuwendungsbescheid an ZENIT

Einen Zuwendungsbescheid über 3,2 Millionen Euro für das Projekt NRW.Europa für die Laufzeit von 2022 bis 2025 erhielt  ZENIT am 11. Februar 2022 von Dr. Dirk Günnewig, Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. NRW.Europa berät Wissenschaft und Wirtschaft – speziell kleine und mittlere Unternehmen – bei der Umsetzung von Forschungs- und Innovationsprojekten. Es ist Teil des von der EU initiierten Beratungsnetzwerks Enterprise Europe Network, das in 70 Ländern aktiv ist. Die Zuwendung des Ministeriums ist eine Kofinanzierung. Darüber hinaus wird das Projekt vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt. Das Projektvolumen insgesamt beträgt rund 11,3 Millionen Euro. ZENIT ist Konsortialführer der vier beteiligten NRW.Europa-Partner.

Den Zuwendungsbescheid vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft erhielt ZENIT-Geschäftsführer Dr. Karsten W. Lemke am ZENIT-Firmensitz in Mülheim an der Ruhr von Staatsekretär Dr. Dirk Günnewig: „Innovationen, Wissenschaft und Wirtschaft unseres starken Standorts Nordrhein-Westfalen profitieren von der europäischen Zusammenarbeit. Wir fördern das erfolgreiche Projekt NRW.Europa, weil es die gute Vernetzung mit unseren Partnern in Europa weiter stärkt. Mit NRW.Europa haben die nordrhein-westfälische Wissenschaft und Wirtschaft einen kompetenten Ansprechpartner für die Förderung ihrer Forschungsvorhaben. Sie werden unterstützt, um weiterhin umfangreiche europäische Fördermittel beispielsweise aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ nach Nordrhein-Westfalen zu holen.“

Im Januar hatte NRW.Europa sein bestehendes Konsortium um zwei Partner erweitert. Neben ZENIT und der NRW.BANK gehören als assoziierte Partner jetzt auch NRW.Global Business und IHK NRW zum Beratungsnetzwerk.
 
„Als Regionalkonsortium des Enterprise Europa Network für NRW unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen. Im Fokus stehen neben dem Thema Förderberatung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte die Internationalisierung und das Innovationsmanagement der Unternehmen. Das Netzwerk mit seinen rund 700 regionalen Partnern in 70 Ländern verbindet Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und unterstützt sie bei Fragestellungen rund um die Erschließung von Auslandsmärkten, der Suche nach Geschäfts- und Projektpartnern oder der Beteiligung an europäischen Förderprogrammen. Seit seinem Start im Jahr 2008 konnten wir rund 8.000 NRW-Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft beraten” erklärte ZENIT-Geschäftsführer Dr. Karsten W. Lemke die Arbeit des Netzwerks. „Wir freuen uns sehr, dass das NRW-Wissenschaftsministerium unsere Angebote auch weiterhin unterstützt.”

Finanziert wird das Netzwerk von der EU, dem Land NRW sowie der NRW.BANK.

NRW.Europa berät und unterstützt innovative, wachstumsorientierte Unternehmen und Forschungsakteure bei verschiedenen Fragestellungen:

  • Internationalisierung: Beratung zur Nutzung der Möglichkeiten des europäischen Binnenmarkts für internationale Vertriebs- und Einkaufswege und Partnerschaften sowie Technologietransfer.
  • Innovation: Hilfestellung bei der Entwicklung von neuen bzw. angepassten Geschäftsmodellen, Technologien und Produkten.
  • Finanzierung: Information und individuelle Beratung zu öffentlichen Fördermitteln und Finanzierungsinstrumenten wie beispielsweise Zuschüssen oder indirekten Förderungen für alle Themengebiete der Internationalisierung und Innovation.
  • Nachhaltigkeit: Informationsangebot und Hilfestellung bei der Erarbeitung von nachhaltigen Geschäftsmodellen und Produkten/Produktionen.
  • Resilienz: Beratung und Unterstützung zu systematischer Innovation und Veränderung, um Geschäftsmodelle resilient zu gestalten sowie die Entwicklung entsprechender Dienstleistungen und Produkte.
  • Digitalisierung: Unterstützung bei der strategischen Planung von Digitalisierungsprojekten und der Bewertung, welche Investitionen hilfreich sind.

Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen profitieren von Angeboten und Methoden, die exakt auf ihre Bedarfe zugeschnitten sind. Dazu gehören unter anderem Informationen zu aktuellen Themen (EU-Taxonomie, Lieferketten), Vernetzungsaktivitäten (Partnersuche, Plattformangebote wie internationale Delegationen und Brokerageformate) und individuelle Intensivberatungen.

Bildunterschrift:
3,2 Millionen Euro für das Beratungsnetzwerk NRW.Europa für europäische Forschungs- und Innovationsprojekteüberreichte Dr. Dirk Günnewig, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium (l.), an ZENIT-Geschäftsführer Dr. Karsten W. Lemke. Das Mülheimer Beratungsunternehmen ist Konsortialführer des vier Partner umfassenden Beratungsnetzwerks

Beitrag zur Erweiterung des Konsortiums auf der NRW.Europa-Homepage

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Dr. Karsten W. Lemke
Dr. Karsten W. Lemke Geschäftsführer
Dipl.-Chemiker
  • Internationalisierung
  • Personalwesen
  • Technologien
Tim Schüürmann
Tim Schüürmann M. A.
  • Fördermittel
  • Innovationen
  • Internationalisierung
  • Nachhaltigkeitsmanagement

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