IW: Lockdown kostet deutsche Wirtschaft rund 50 Milliarden Euro

IW: Lockdown kostet deutsche Wirtschaft rund 50 Milliarden Euro

Der Lockdown hat die deutsche Ökonomie nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft allein im ersten Quartal dieses Jahres rund 50 Milliarden Euro gekostet.

Der Direktor des Instituts, Hüther, sagte der „Bild am Sonntag“, der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts durch die Corona-Krise belaufe sich damit bislang auf 250 Milliarden Euro. Die Krise sei ein Schock für die deutsche Wirtschaft. Zwar hätten die Hilfspakete der Bundesregierung und das Kurzarbeitergeld schlimmere Folgen abwenden können, doch hätten die Auszahlungen der Hilfen teilweise zu lange auf sich warten lassen. Hüther spricht von rund 5.000 sogenannter „Zombie-Unternehmen“, die nur noch existierten, weil die Insolvenzpflicht ausgesetzt sei.

Auf der anderen Seite verzeichnen Unternehmen in Deutschland aber auch große Einsparungen – bei Dienst- und Auslandsreisen. Der Verband Deutsches Reisemanagement schätzt, dass seit Beginn der Pandemie rund 50 Milliarden Euro eingespart wurden, weil Dienstreisen ausfielen. Das wäre ein Rückgang um fast 90 Prozent, sagte Verbandschef Biehl der „Welt am Sonntag“.
Quelle: Deutschlandfunk

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