Initiative für nachhaltige Produkte: EU befragt KMU zu Chancen und Grenzen

Initiative für nachhaltige Produkte: EU befragt KMU zu Chancen und Grenzen

Wie bewerten Sie die Chancen von nachhaltigen Produkten? Und was bedeutet Kreislaufwirtschaft in Ihrem Unternehmen? Um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen zu gewinnen, ruft die EU zur Teilnahme an einer Umfrage auf. Das NRW.Europa-Team bei ZENIT unterstützt die Befragung und betont die damit einhergehende Chance, Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen.

Die Initiative für nachhaltige Produkte (SPI) steht in direktem Zusammenhang zum europäischen Green Deal – dem Fahrplan der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein. Die in ihr enthaltenen Ziele werden von weiteren Maßnahmen und Initiativen ergänzt. Im Rahmen der SPI ist unter anderem geplant, den Geltungsbereich der Ökodesign-Richtlinie auf eine große Anzahl von Produkten auszuweiten. Bislang gilt sie nur für energieverbrauchsrelevante Produkte. Zusätzlich soll die Kreislaufwirtschaft vorangetrieben werden, indem die Mehrzahl der Erzeugnisse recycelt oder wiederverwendet wird.

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Zielgruppe der praxisorientierten Umfrage sind kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen. Abgefragt werden unter anderem Einschätzungen zu den Chancen nachhaltiger Produkte, eigenen Aktivitäten zum nachhaltigeren Umgang mit Produkten und Prozessen oder den Grenzen von Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum.

Die Befragung läuft bis zum 14. Juni 2021 und nimmt rund 20 Minuten in Anspruch. Der Fragebogen kann sowohl online ausgefüllt, als auch ausgedruckt als pdf und via Mail an das NRW.Europa-Team bei ZENIT geschickt werden (Kontakt siehe unten). Ihre Antworten leiten wir anonymisiert direkt an die Europäische Kommission weiter.

Hintergrund SPI

Die Initiative für nachhaltige Produkte wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft (ECAP) angekündigt und soll bis Ende 2021 umgesetzt werden.

Ziel ist es,

  • Produkte für eine klimaneutrale, ressourceneffiziente und kreislauforientierte Wirtschaft fit zu machen,
  • Abfälle zu verringern und
  • innovative Verfahren für mehr Nachhaltigkeit schrittweise zur Norm zu machen.

Weitere Informationen

Kontakt NRW.Europa / ZENIT

Adina Golombeck-Tauyatswala
Adina Golombeck-Tauyatswala B.A.
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Heike Hoffzimmer
Heike Hoffzimmer M.A.
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