Horizont Europa und EFRE: Synergien sinnvoll nutzen – EFRE-Auftaktveranstaltung am 9. September

Horizont Europa und EFRE: Synergien sinnvoll nutzen – EFRE-Auftaktveranstaltung am 9. September

Wer an der Verzahnung der beiden wichtigsten europäischen Finanzierungsquellen für Forschung und Innovation in den Feldern „Gesundheit, Food und Energie“ interessiert ist, findet beim ZENIT-Fördermittelteam die richtigen Ansprechpartner. Denn das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont Europa und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bieten umfangreiche Synergiepotenziale. Diese auszuschöpfen, ist Ziel des vom NRW-Wissenschaftsministerium finanzierten und von ZENIT unter Mitwirkung des DLR-PT umgesetzten Projekts Synergien.NRW. Horizont Europa läuft bereits seit einem Jahr, erste EFRE-Anträge werden voraussichtlich im Herbst 2022 gestellt werden können. Foto: iStock Olivier Le Moal

Rund 95,5 Mrd. Euro schwer ist das Budget für Horizont Europa. Dazu gehören 5,4 Mrd. EUR aus dem Instrument „Next Generation EU“, insbesondere zur Unterstützung des grünen und digitalen Wiederaufbaus nach der COVID-19-Krise. Mit 4,2 Milliarden für denselben Zeitraum (2021 bis 2027) sind EFRE und JTF – das ist der neue Regionale Fonds für NRW gekoppelt mit dem JTF-Fonds für den gerechten Übergang „Just Transition Fund“ – deutlich kleiner, aber ebenso interessant.
Während Horizont Europa einen ortsunabhängigen, exzellenzorientierten Ansatz verfolgt, werden die Strukturfonds für den Ausgleich regionaler Strukturunterschiede in Europa („Kohäsion“) und die Stärkung der regionalen Entwicklungspotenziale eingesetzt. In NRW finanziert EFRE vor allem Maßnahmen, die dazu beitragen, Betriebe wettbewerbsfähig zu machen und Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen zu schaffen.

Die Richtung zum Thema Verzahnung der beiden Förderprogramme gibt ein im Juli von der EU veröffentlichter Synergien-Leitfaden vor. Zur besseren Verknüpfung beitragen sollen sechs Modelle: 

•             Qualitätslabel in Horizont Europa „Seal of Excellence“

•             Budgettransfers von EFRE-Mitteln nach Horizont Europa

•             kumulative Finanzierung eines Projekts aus mehreren Programmen

•             Verwendung von EFRE-Mitteln als nationaler Beitrag zu kofinanzierten und
               institutionalisierten europäischen Partnerschaften in Horizont Europa

•             kombinierte Finanzierung für Teaming-Projekte der EU

•             Vor- und nachgelagerten Synergien „upstream/downstream synergies“ in Bereichen,
               die mit zentralen politischen Zielen der EU verknüpft sind

Wie eine Synergienbildung in den Innovationsfeldern Energie und Gesundheit konkret funktioniert kann, zeigen Beispiele guter Praxis aus NRW auf der Projekt-Webseite www.synergien-nrw.de.

EFRE-Auftakt am 9. September

4,2 Milliarden Euro stehen für die Förderprogramme EFRE und JTF in der neuen Förderphase bis 2027 zur Verfügung. Erste Förderanträge können voraussichtlich ab dem Herbst 2022 gestellt werden. Vorgestellt wird das Programm auf einer Auftaktveranstaltung am 9. September 2022 in der Kraftzentrale des Landschaftsparks in Duisburg. Auf dem Programm stehen Informationen über Inhalte und Ziele der Programme und der Austausch zwischen den Akteuren. Informationen zum Projekt Synergien.NRW gibt es auf einem Stand im „Markt der Zukunft“.

Programminteressenten aus Wissenschaft und Wirtschaft sind herzlich eingeladen, sich an das ZENIT-Förderteam zu wenden.

Projekt-Webseite Synergien.NRW 

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Projektleitung Synergien.NRW

Anne Müngersdorff
Anne Müngersdorff Rechtsanwältin
  • Innovative Beschaffung
  • Internationalisierung
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