EU-Fördergelder zur öffentlichen Beschaffung von Innovationen

Öffentliche Institutionen in der EU geben jährlich über eine Billion Euro für die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen aus. In Deutschlang beträgt das Volumen laut Schätzung der Bundeswehr-Universität München mehr als 350 Milliarden Euro. Für die Öffentliche Beschaffung von Innovationen startete die EU 2009 deshalb Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen für drei Förderinstrumente. Damit sollen insbesondere der Bereich Forschung und Entwicklung gestärkt und die Entwicklung von technologisch innovativen Lösungen für die öffentliche Verwaltung, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen angeregt werden. Zielgruppen sind Öffentliche Institutionen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Förderinstrumente

In Netzwerkprojekten (Coordination and Support Action – CSA) beschäftigen sich Konsortien aus internationalen öffentlichen Beschaffern damit, welche Innovationen sinnvoll sein könnten. Sollte es diese am Markt noch nicht geben, kann sich ein Projekt der vorkommerziellen Auftragsvergabe (Pre-Commercial Procurement – PCP) anschließen. Das dritte Instrument ist der Einkauf von innovativen Produkten bzw. Lösungen (Public Procurement of Innovative Solutions – PPI). ZENIT ist EU-Kontaktstelle für die Öffentliche Beschaffung von Innovationen in Deutschland im Kompetenzzentrum Innovative Beschaffung (KOINNO).

Agenda 16. April 2021:

11:00 UhrInnovative Beschaffung
11:15 UhrEU-Kontaktstelle für öffentliche Beschaffung von Innovationen (KOINNO)
11:30 UhrEU-Förderung für öffentliche Beschaffung von Innovationen
12:00 UhrPraxisbeispiele
12:30 UhrOffene Ausschreibungen
12:45 UhrDiskussion
 

Kontakt:

Juan Carmona-Schneider
Juan Carmona-Schneider Dipl.-Geogr.
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