HANNOVER MESSE Digital Edition – Vorträge

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, 3D-Druck, Innovative Beschaffung, Circular Economy und die EU-Förderung für kleine und mittlere Unternehmen waren Themen, mit denen sich ZENIT an der diesjährigen HANNOVER Messe beteiligt hat. Vom 12. bis zum 16. April haben sich interessierte Unternehmen bequem vom Schreibtisch aus darüber informiert, welche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten ZENIT als Innovations- und Internationalisierungsagentur des Landes und des Mittelstands in NRW bietet.

Über Fördermöglichkeiten und Lösungsansätze gesellschaftlich relevanter Themen informierte die ZENIT-Innovations-, Förder- und Internationalisierungsexpertinnen und -experten in verschiedenen digitalen Formaten wie Vorträgen und Webinaren.
Angedockt waren die Angebote an den NRW-Landesgemeinschaftsstand.

Im Nachgang können Sie nun hier noch einmal die Informationen einsehen, die Vorträge herunterladen und entsprechende Ansprechpartner finden.

Themen

Die ZENIT GmbH ist die Innovations-, Technologieberatungs- und Förderagentur des Mittelstandes und des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen von Landes-, Bundes- und EU-Programmen unterstützen wir insbesondere mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung innovativer Projekte, Erschließung neuer Märkte, Einführung neuer Technologien und allen förderspezifischen Fragestellungen. Mit einem Team aus 60 interdisziplinären Mitarbeitern ist ZENIT seit mehr als 35 Jahren in seinen Geschäfts- und Kompetenzfelder als Partner der nordrhein-westfälischen Wirtschaft erfolgreich.

ZENIT ist ein Private-Public-Partnership. Gleichberechtigte Gesellschafter sind das Land NRW, ein Bankenkonsortium und der Netzwerk ZENIT e. V., der mit mehr als 200 mittelständischen Unternehmen, die private Säule der GmbH stellt.

Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie mit Innovationen, Technologien und Fördermitteln gestärkt aus der Corona-Pandemie herauskommen und international erfolgreich expandieren können.


Dr. Karsten W. Lemke
Dr. Karsten W. Lemke Geschäftsführer
Dipl.-Chemiker
  • Internationalisierung
  • Personalwesen
  • Technologien
Jürgen Schnitzmeier
Jürgen Schnitzmeier Geschäftsführer
Dipl.-Soz.-Wiss.
  • Fördermittel
  • Innovationen
  • Marketing
Bernd Meyer
Bernd Meyer Prokurist
Dipl.-Ing. Raum- und Stadtplanung
  • Controlling
  • Fördermittel
  • Innovationen

Der weltweite Markt für additiven Fertigung (AF) hat die 10 Mrd. € Marke überschritten und erwartet bis 2024 ein jährliches Wachstum zwischen 18 % und 27 %. Das Innovationsnetzwerk MUPAM hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Markt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weiter zu öffnen und Hürden der AF durch die Knowhow-Transfer, Vernetzung und die Initiierung von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE) zu senken.

Als Innovations- und Technologietransfer-Agentur des Mittelstands und des Landes NRW stellten wir in diesem digitalen Panel das Innovationsnetzwerk MUPAM (Multiplikative Produkte im Additive Manufacturing) vor. Zusammen mit Partnern aus den europäischen Nachbarländer Niederlande und auch Belgien werden Projektideen generiert und Forschungs- und Entwicklungsprojekte initiiert.

Als Experten erläuterten Torsten Wolschendorf, Thu Huong Luu, Paul Simons und Arno Gramsma Best Practice Beispiele für die Anwendung additiver Fertigungsverfahren aus und für den Mittelstand.

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Dr. Christian Bobisch
Dr. Christian Bobisch Dipl.-Phys.
  • 3D-Druck
  • Fachkräftesicherung
  • Technologien
  • ZIM-Netzwerke
Marcel Spill
Marcel Spill B.A.
  • Innovationen
  • Internationalisierung

Im europäischen Horizon2020-Projekt iPRODUCE (A Social Manufacturing Framework for Streamlined Multi- stakeholder Open Innovation Missions in Consumer Goods Sectors) wird eine neuartige soziale Produktionsplattform entwickelt. Diese soll Interaktionen und die Zusammenarbeit zwischen Makern, Verbrauchern sowie kleinen und mittleren Unternehmen in der Produktion ermöglichen und Raum für Nutzer-getriebene offene Innovationen und Co-Kreationen schaffen.

Als Innovations- und Technologietransfer-Agentur des Mittelstands und des Landes NRW zusammen mit den Partnern der deutschen Pilotregion stellten wir in diesem digitalen Panel die deutsche Pilotregion und Ihre Serviceangebote für Unternehmen vor.
Als Experten erläuterten Constanze Ritzmann vom Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik und Peter Pröpper vom MakerSpace Bonn, wie Innovationen in Unternehmen gefördert werden können und welchen Beitrag die Maker Szene dabei leisten kann.

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Dr. Christian Bobisch
Dr. Christian Bobisch Dipl.-Phys.
  • 3D-Druck
  • Fachkräftesicherung
  • Technologien
  • ZIM-Netzwerke

Klimawandel sowie die ökologische und ökonomische Transformation sind die größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit den Methoden von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Circular Economy gibt es gleichzeitig Technologien und Konzepte, diese Herausforderungen mit unternehmerischen Ansätzen in und für Unternehmen zu nutzen. Als Innovations- und Technologietransfer-Agentur des Mittelstands und des Landes NRW stellen wir in diesem digitalen Panel unseren Ansatz eines Wertstoffkreislaufs für mittelständische Unternehmen vor.

enviplan® entwickelt die erste filter- und chemikalienfreie Technologie, die schon bald Standard zur Elimination von Mikroplastik aus Gewässern werden soll. Mit über 30-jähriger Erfahrung und einem hohen Innovationsgrad arbeitet enviplan® im Bereich kommunaler und industrieller Wasserreinigung. Mit einigen radikalen Innovationen gelang es dem SME und Träger des Innovationspreises 2012 schon einige Male erfolgreich die eingefahrenen Pfade der konservativen Abwassertechnologie zu verlassen. Mit dem innovativen großtechnischen System der Microbubble-Cloud Technologie ist es in ersten Validierungen über 99% Mikroplastik aus Flusswasser abzutrennen.

Als Experte für den Aufbau und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien erläutert Prof. André Niemann, ZWU, die bisherigen Erfolgen und Potentiale der Circular Economy als Treiber in der Umweltforschung. Weitere Themen sind Kunststoff-Kreislaufwirtschaft und Recycling von Plastikmüll aus dem Meer als Best practice Beispiele aus und für den Mittelstand.

Mit der Überschrift Plastic for Planet (PfP) arbeitet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid seit 2018 an der Idee, ein neuartiges Forum als Anlaufstelle für die Kunststoffindustrie, der Kreislaufwirtschaft und der Umweltverbände zu schaffen. Ziel des Projektes ist es, eine Vielzahl regionaler Akteure der Kunststoffindustrie, der Kreislaufwirtschaft, der Hochschulen, der Umweltorganisationen, der Prüfanstalten und der ZENIT GmbH als Innovationsagentur des Landes und des Mittelstandes in NRW auf Basis exzellenter Ergebnisse aus grundlegender Forschung und jahrzehntelanger Produktionserfahrung in einem neuen Forum zu vereinen. Das Forum wird sich der Thematik Mikroplastik annehmen, um dort geeignete Messmethoden auf der einen Seite und Grenzwerte auf der anderen Seite zu definieren. Eine weitere Entwicklungsrichtung wird der Einsatz von Substitutionswerkstoffen für Kunststoffe sein, damit die positiven Eigenschaften des Kunststoffes zwar erhalten bleiben, aber die umwelt- oder energiebeeinflussenden Faktoren optimiert werden. Hier rücken Prozesse wie z.B. Papierspritzguss, Werkstoffe aus biobasierten Materialien oder aus nachwachsenden Rohstoffen, aber auch z.B. Magnesium in den Fokus. Mit entsprechenden Technikumsanlagen und dem Equipment der beteiligten Organisationen wird es gelingen, ganz neue Materialentwicklungen und -kombinationen voran zu treiben.

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Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
  • Fördermittel
  • Netzwerk ZENIT e.V.
  • Technologien
  • Zirkuläre Wertschöpfung
Simone Stangier
Simone Stangier
  • Marketing
  • Netzwerk ZENIT e.V.
  • ZIM-Netzwerke

Digitalisierungsprojekte im Mittelstand setzen meist in der Produktion – auf dem Shopfloor – an. Cyber Physische-, Assistenz- oder Trackingsysteme bieten einen guten Einstieg. ZENIT verfolgt dabei einen problemgetrieben Ansatz zur Identifikation der richtigen Vorgehensweise. Größere Effekte erzielen Unternehmen allerdings durch die Digitalisierung ihrer Produkte und Geschäftsmodelle. Die Fortschritte auf dem Gebiet der Datenwissenschaften, des Hochleistungsrechnens und Big Data führen zu immer neuen, aufsehenerregenden Durchbrüchen.
Für die Umsetzung in den Unternehmen stehen öffentliche Finanzierungsquellen wie das KI-Zukunftszentrum NRW zur Verfügung. Initiiert und finanziert wird es vom Bundesarbeitsministerium, gefördert wird es auch vom NRW-Arbeitsministerium. Ziel ist es Digitalisierung und Künstliche Intelligenz menschzentriert einzusetzen.


Stefan Braun
Stefan Braun Dipl.-Ing.
  • Künstliche Intelligenz
  • Technologien
  • ZIM-Netzwerke
Michael Guth
Michael Guth Dipl. Oec.
  • Digitalisierung
  • Innovationen

Sowohl der innovative und international ausgerichtete Mittelstand, als auch forschungstreibende Akteure stehen momentan vor vielen Herausforderungen. Als NRW.Europa-Team freuen wir uns darauf, Sie bei Fragen zu Innovationsstrategien, der Suche nach Fördermitteln, Vertriebs-, Forschungs- und Kooperationspartnern oder bei Themen rund um innovative Technologien, Digitalisierung, neue Lieferketten oder dem Markteintritt in neue Länder zu unterstützen.

Wie können neue Ideen, Produkte/Technologien oder Dienstleistungen definiert, effizient erarbeitet und international vermarktet werden? Antworten aus der Praxis stellen wir in einer Stunde kompakt vor. Alle Erfolgsgeschichten, als Videoeinspieler gezeigt, sind ganz unterschiedlich und haben doch eines gemeinsam: sie zeigen, dass Europa keine leere Hülle ist, sondern ein Marktplatz voller Möglichkeiten – #EENCanhelp!

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Videos

Tim Schüürmann
Tim Schüürmann M. A.
  • Fördermittel
  • Innovationen
  • Internationalisierung

Öffentliche Institutionen in der EU geben jährlich über eine Billion Euro für die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen aus. In Deutschlang beträgt das Volumen laut Schätzung der Bundeswehr-Universität München mehr als 350 Milliarden Euro. Für die Öffentliche Beschaffung von Innovationen startete die EU 2009 deshalb Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen für drei Förderinstrumente. Damit sollen insbesondere der Bereich Forschung und Entwicklung gestärkt und die Entwicklung von technologisch innovativen Lösungen für die öffentliche Verwaltung, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen angeregt werden. Zielgruppen sind Öffentliche Institutionen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.
Förderinstrumente

In Netzwerkprojekten (Coordination and Support Action – CSA) beschäftigen sich Konsortien aus internationalen öffentlichen Beschaffern damit, welche Innovationen sinnvoll sein könnten. Sollte es diese am Markt noch nicht geben, kann sich ein Projekt der vorkommerziellen Auftragsvergabe (Pre-Commercial Procurement – PCP) anschließen. Das dritte Instrument ist der Einkauf von innovativen Produkten bzw. Lösungen (Public Procurement of Innovative Solutions – PPI). ZENIT ist EU-Kontaktstelle für die Öffentliche Beschaffung von Innovationen in Deutschland im Kompetenzzentrum Innovative Beschaffung (KOINNO).


Juan Carmona-Schneider
Juan Carmona-Schneider Dipl.-Geogr.
  • Health
  • Innovative Beschaffung
  • Internationalisierung
 

Kontakt:

Simone Stangier
Simone Stangier
  • Marketing
  • Netzwerk ZENIT e.V.
  • ZIM-Netzwerke
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