Gesamtdeutsches Fördersystem: kostenlose Intensivberatung für Unternehmen in strukturschwachen Regionen

Gesamtdeutsches Fördersystem: kostenlose Intensivberatung für Unternehmen in strukturschwachen Regionen

Im Januar 2020 startete mit dem „Gesamtdeutschen Fördersystem für Strukturschwache Regionen“ die Neuausrichtung von 22 bestehenden Förderprogrammen für Unternehmen und Kommunen in strukturschwachen Regionen. Unterstützung gibt es seitdem nicht mehr nur für ostdeutsche, sondern für alle strukturschwachen Regionen. In NRW sind dies das Ruhrgebiet, Wesel, Krefeld, Mönchengladbach, Heinsberg, die Städteregion Aachen, Wuppertal, Remscheid, Solingen, Herford, Bielefeld, Lippe und Höxter. Konkret gefördert werden unter anderem Investitionen, Innovationen, Gründungen und Fachkräfteinitiativen, Breitbandausbau und digitale Entwicklung. Unter der Federführung des NRW-Wirtschaftsministeriums sind ZENIT bzw. die NRW.BANK ab sofort Ansprechpartner für Mittelständler bzw. Kommunen. Inklusive einer kostenlosen Intensivberatung.

Über die etablierte Information und Beratung zu Förderprogrammen hinausgehend, können Unternehmen damit jetzt eine „Intensivberatung“ im Vorfeld einer Antragstellung erhalten. Damit verbunden ist unter anderem eine Eignungsprüfung, also die Beantwortung der Frage, ob ein Bedarf bzw. eine Projektidee überhaupt in die verschiedenen Förderprogramme passt. Noch wichtiger aber ist das inhaltliche Coaching, also die Qualifizierung der Bedarfe / Projektideen im Sinne einer Antragstellung.

Hintergrund

Mit der Neuausrichtung der Förderprogramme will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wirtschaftliche Nachteile in schwächer entwickelten Gegenden ausgleichen und gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland schaffen. Zu den 22 Förderprogrammen gehören unter anderem die für innovative Unternehmen wichtige Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“. Sie bietet eine themenoffene regionale Innovationsförderung, die auf den Potenzialen strukturschwacher Regionen aufbaut. Für Mittelständler besonders interessant ist darüber hinaus das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), das Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Unternehmen und mit diesen kooperierenden Forschungseinrichtungen fördert.

Das Wichtigste in Kürze (Auszug)

  • Mit dem gesamtdeutschen Fördersystem als Meilenstein für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse unterstützt der Bund die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den strukturschwachen Regionen.
  • Seit dem 1. Januar 2020 richtet der Bund 22 Förderprogramme aus sechs Bundesressorts (BMWi, BMI, BMEL, BMFSFJ, BMBF, BMVI) durch besondere Förderkonditionen verstärkt auf die Bedarfe in den strukturschwachen Regionen im gesamten Bundesgebiet aus.
  • Die Bundesregierung bündelt und koordiniert die Programme des Fördersystems unter einem gemeinsamen konzeptionellen Dach. Dies stärkt die Wirksamkeit der Förderung in den strukturschwachen Regionen. Die fachliche und finanzielle Autonomie aller Programme wird dabei gewahrt.
  • Gebündelt werden Programme zur Stärkung von Wirtschaft, Forschung und Innovation, Fachkräftesicherung, Breitband und Digitalisierung sowie Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Die Programme decken damit die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Wirtschaftskraft, Beschäftigung und Einkommen ab.

Weitere Informationen
Karte der Fördergebiete

Kontakt

Bernd Meyer
Bernd Meyer Prokurist
Dipl.-Ing. Raum- und Stadtplanung
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