fens sauber werden soll: Weil gut nicht “Cut” genug ist

fens sauber werden soll: Weil gut nicht “Cut” genug ist

Auch im 21. Jahrhundert kann man mit einer kleinen Idee einen großen Unterschied machen, ist sich Jens Fritsch sicher. Und so entwickelte er aus einem CUT ein Geschäftsmodell und gründete das Unternehmen fens products. Geschätzt werden die Mikrofasertücher vor allem bei Menschen, die ihren Tieren, Autos und Booten etwas Gutes tun wollen. Noch ist das neue Mitglied im Netzwerk ZENIT klein; gedacht wird aber bereits international.

Entstanden ist die Idee vor einigen Jahren als sich Jens Fritsch seinen ersten Sportwagen leisten konnte und sehr pfleglich damit umgehen wollte. Die gängigen Tücher fand er hinsichtlich ihrer Handhabung wenig überzeugend und so entstand die Idee eines Schlitzes (cut) im Tuch, durch den die Hand durch das Tuch gesteckt werden kann. Schnell wurde jedoch klar, dass diese Innovation auch für andere Bereiche ein Gewinn ist und so wirbt er zum Beispiel unter der Überschrift „tierisch praktisch –„Fellness” für dein Tier“ heute für die Entfernung von Schmutz und Feuchtigkeit bei Haustieren und Pferden.

Als Vergleich für den Kundennutzen dient ein anderer alltäglicher Gegenstand: „Klar, man kann auch einen Kaffeebecher ohne Henkel nehmen, aber eindeutig komfortabler ist einer mit“ beschreibt Fritsch die dahintersteckende Idee. Er konnte kaum glauben, dass noch niemand anderes auf diese Lösung gekommen war und machte sich daran, das Prinzip patentieren zu lassen. Die Erteilung des europäischen Patents für den Cut ist zugesagt, ein weiteres europäisches sowie zwei US-Patente für weitere Tuchformen sind in Arbeit. 

blank


Nutzung des Netzwerkangebots

Produziert wird momentan in China, weil die Qualität der Mikrofasertücher überzeugend sei, sagt Fritsch, kann sich aber auch vorstellen, die Produktion nach Europa zu holen. Im Programm gibt es zurzeit drei Formate in drei verschiedenen Materialvarianten für unterschiedliche Anwendungsgebiete mit jeweils einem oder zwei Cuts.

Der Vertrieb läuft direkt über den Online-Shop und über erste professionelle Abnehmer, zu denen unter anderem Autoaufbereiter, Autozubehörhändler, Tierbedarfhändler und Bootzubehörshops gehören. Verpackt sind die Tücher aus Nachhaltigkeits- und optischen Gründen nicht in Plastik, sondern wertigen Kartons.

Kontakt zu ZENIT hatte Jens Fritsch über einen Business Angel geknüpft, der das NRW.Europa-Team empfahl, um dessen Netzwerk und Angebote zu nutzen. Dass Idee und Angebot bestens zusammenpassen, war schnell klar. Denn von Anfang an dachte der Unternehmensgründer aus Radevormwald über die Landesgrenzen hinaus, weshalb neben seinem deutschen Motte „fens sauber werden soll“ auch bereits ein englisches steht „fens – a cut above“.

Helfen konnte das NRW.Europa-Team bereits mit einer Internationalisierungsberatung, in der unter anderem Zollfragen beantwortet wurden. Informationen zu anderen Märkten und potenziellen Vertriebspartnern sind in Arbeit.

blank

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Netzwerk. Vielleicht ergeben sich daraus sogar Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern für die Herstellung und den Vertrieb unserer hochwertigen Mikrofasertücher.“ Jens Fritsch, Gründer der fens products GmbH

Fens-Homepage

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
  • Fördermittel
  • Nachhaltigkeitsmanagement
  • Netzwerk ZENIT e.V.
  • Technologien
  • Zirkuläre Wertschöpfung

X