EU und Neuseeland unterzeichnen ehrgeiziges Freihandelsabkommen

EU und Neuseeland unterzeichnen ehrgeiziges Freihandelsabkommen

Am 9. Juli unterzeichneten die EU und Neuseeland ein Freihandelsabkommen, mit dem sich beide Seiten auf ehrgeizige Verpflichtungen im Bereich Handel und nachhaltige Entwicklung geeinigt haben. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte dazu: „Dieses moderne Freihandelsabkommen bietet Unternehmen, Landwirtschaftsbetrieben und Verbraucherinnen und Verbrauchern auf beiden Seiten große Chancen. Mit sozialen und klimapolitischen Verpflichtungen, wie wir sie bisher noch nie hatten, stimuliert es gerechtes und grünes Wachstum und stärkt zugleich die wirtschaftliche Sicherheit Europas.“

Das Abkommen wird Unternehmen in der EU ab dem ersten Jahr der Anwendung einen Zollabbau in Höhe von jährlich etwa 140 Millionen Euro bringen. Dadurch dürfte der bilaterale Handel innerhalb eines Jahrzehnts um bis zu 30 Prozent wachsen, und die EU-Exporte könnten jährlich um bis zu 4,5 Milliarden Euro steigen. Die EU-Investitionen in Neuseeland könnten um bis zu 80 Prozent ansteigen. In dem Abkommen sind ferner beispiellose Nachhaltigkeitsverpflichtungen enthalten wie die Einhaltung des Übereinkommens von Paris und der grundlegenden Arbeitnehmerrechte.
Quelle: EU-Kommission

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Wer Fragen zu diesem oder anderen Freihandelsabkommen hat, ist beim NRW.Europa-Team an der richtigen Adresse.

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Adina Golombeck-Tauyatswala
Adina Golombeck-Tauyatswala B.A.
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