EU-Milliarden-Förderung: Projekte für Europas grüne Wende und die Digitalisierung

EU-Milliarden-Förderung: Projekte für Europas grüne Wende und die Digitalisierung


Im Oktober und November informierte die EU-Kommission über zwei milliardenschwere Angebote aus den Bereichen CO2-Reduzierung und Digitalisierung. Die ZENIT-Förderexpertinnen und -experten beraten zu den Potenzialen auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Mit einem Etat von 1,5 Mrd. Euro werden bahnbrechende Technologien in den Bereichen alternative Energieträger, energieintensive Industriezweige, Energiespeicherung sowie Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 gefördert. Eingebettet ist die zweite Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Großprojekte in den Innovationsfonds. Der Fonds ist eines der weltweit größten Demonstrationsprogramme für innovative CO2-arme Technologien und wird mit Einnahmen aus der Versteigerung von Emissionszertifikaten im Rahmen des Emissionshandelssystems der EU finanziert.

In Anbetracht der hohen Überzeichnung der ersten Aufforderung und der starken Projektpipeline hat die Kommission das Antragsverfahren gestrafft. Erheblich verkürzt wird damit die Zeitspanne von der Antragstellung bis zur Gewährung der Finanzhilfe.

Die Projekte werden nach ihrem Potenzial zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen, ihrem Innovationspotenzial, ihrer finanziellen und technischen Reife sowie ihrem Expansionspotenzial und ihrer Kosteneffizienz bewertet. Eingereicht werden können Projektvorschläge aus allen EU-Mitgliedstaaten sowie Island und Norwegen bis zum 3. März 2022.

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Fast 2 Milliarden Euro für den digitalen Wandel

Auf den Weg gebracht wurden auch drei Arbeitsprogramme für das Programm Digitales Europa mit einem Budget von insgesamt 1,98 Mrd. Euro. Davon sind 1,38 Mrd. Euro unter anderem für Investitionen in künstliche Intelligenz, Cloud und Datenräume, Quantenkommunikation und digitale Kompetenzen vorgesehen. Für Cybersicherheit stehen 269 Mio. Euro und 329 Mio. Euro für das Netz europäischer Zentren für digitale Innovation bereit. Die ersten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen wurden Ende November veröffentlicht.

Zur Verwirklichung seiner Ziele sieht das Programm Digitales Europa vor, dass ein Netz europäischer Zentren für digitale Innovation geschaffen wird, das privaten und öffentlichen Einrichtungen in ganz Europa – darunter auch nationalen, regionalen bzw. lokalen Behörden – das Erproben neuer Technik ermöglichen und Unterstützung beim digitalen Wandel leisten wird. Die Zentren werden ein wichtiges Instrument in der EU-Politik sein, insbesondere in der Industriepolitik und in der Politik für kleine und mittlere Unternehmen und Startups, weil sie die Unternehmen wie auch den öffentlichen Sektor beim zweifachen, nämlich ökologischen und digitalen Wandel unterstützen werden.

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Quelle: EU-Kommission

Das ZENIT-Team ist über Aufträge von Bund, Land und EU in zahlreiche Projekte rund um die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit eingebunden, informiert kleine und mittlere Unternehmen kostenfrei über Fördermöglichkeiten oder koordiniert Projekte wie das Zukunftszentrum KI NRW mit Angeboten zur Einführung digitaler Technologien.

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt (CO2-Reduzierung)

Michael Nolden
Michael Nolden Dipl.-Ing.
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  • Technologien
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ZENIT/NRW.Europa-Kontakt (Digitalisierung)

Cornelia Schwizer
Cornelia Schwizer M. A.
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