Erweiterung von KMU-innovativ: Förderung in den Bereichen Elektronik und autonomes Fahren sowie High Performance Computing

Erweiterung von KMU-innovativ: Förderung in den Bereichen Elektronik und autonomes Fahren sowie High Performance Computing

Das Förderprogramm KMU-innovativ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist mit seiner auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) orientierten Förderberatung (Lotsendienst) und dem schnelleren und vereinfachten Antrags- und Prüfungsverfahren quasi das ZIM für forschungsintensive KMU, die sich an Spitzenforschung beteiligen wollen. Die bekannte Dachmarke „KMU-innovativ“ wurde Mitte Januar um wichtige Themenfelder erweitert worden: Elektronik und autonomes Fahren sowie High Performance Computing.

Antragsberechtigt sind nicht nur KMU nach EU-Definition mit bis zu 250 Beschäftigten, die eine Anteilsfinanzierung von maximal 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten erhalten können. Auch Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 100 Mio. EUR können sich um die Fördermittel bewerben. Im KMU-innovativ-typischen zweistufigen Verfahren einzureichen sind im ersten Schritt Projektskizzen bzw. Projektvorschläge sowohl für Einzelprojekte als auch für Verbundprojekte mit mehreren Unternehmen und/oder Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Stichtage sind der 15. April und der 15. Oktober.

Hintergrund

Interessant ist die Erweiterung unter anderem für Unternehmen, die im automotive-Bereich arbeiten. Dazu zählen auch die Partner in einem von ZENIT koordinierten ZIM-Netzwerk. Seit 2017 arbeiten im Projekt „FOresIght – Funktionsintegration und neue Oberflächen für das Automobilinterieur der Zukunft“ über 30 Unternehmen und Hochschulen aus Deutschland, der Schweiz, der Niederlande und UK zusammen. Gemeinsame Zielsetzung auch der seit 2019 laufenden zweiten Phase ist es, Innovationen für das Autointerieur der Zukunft in unterschiedlichen Technologiebereichen wie funktionale Oberflächen, Beleuchtung, hybride nachhaltige Materialien und im Werkzeug- und Formenbau zu fördern.

Veröffentlichung der neuen Richtlinie im Bundesanzeiger

Kontakt

Dr. Uwe Birk
Dr. Uwe Birk Dipl.-Ing.
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