EFRE gestartet: Milliarden für nachhaltige, innovative und zukunftsfähige Projekte

EFRE gestartet: Milliarden für nachhaltige, innovative und zukunftsfähige Projekte

4,2 Mrd. Euro stark ist das gerade gestartete und bis 2027 laufende EFRE-Programm, das NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur am 9. September vor rd. 800 Teilnehmern in Duisburg unter dem Motto „Zukunft machen – Transformation gestalten“ vorstellte. In Kürze sollen die ersten Innovationswettbewerbe starten. ZENIT unterstützt insbesondere KMU bei der Suche nach den besten Fördermöglichkeiten und bei der Antragstellung.  

Gekoppelt ist der EFRE in der neuen Förderperiode mit dem Just Transition Fund (JTV), der den wirtschaftlichen Wandel in den vom Kohlerückzug und damit einhergehenden Anpassungen besonders betroffenen Regionen im Rheinischen Reviers und in den Städten Bottrop, Dorsten, Gladbeck und Marl im nördlichen Ruhrgebiet unterstützt.

Fahrt aufnehmen wird die Umsetzung des Programms in den nächsten Wochen und Monaten. Mit ca. vierwöchigem Versatz starten dann die anstehenden Innovationswettbewerbe. Gute Chancen hat, wer seine Ideen bereits jetzt formuliert, um sie fristgerecht einreichen zu können.

In den Aufrufen wird es darum gehen, die Transformation in den Unternehmen voranzutreiben und zu gestalten. Heruntergebrochen wird dies in den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen.

Das Programm in NRW umfasst sechs Maßnahmen:

Für die Priorität „Innovatives NRW“ stehen insgesamt Mittel in Höhe von 1,22 Milliarden Euro zur Verfügung. Für das Thema „Mittelstandsfreundliches NRW sind es 457 Millionen Euro, für die Umsetzung der Maßnahmen zur Stärkung eines nachhaltigen NRWs 854 Millionen Euro.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden auch die Finalisten des EFRE.Stars-Wettbewerbs vorgestellt, die vorbildlich zur grünen Transformation beitragen. Gewonnen hat ein leistungsdichteoptimierter Zink-Luft-Speicher. Ziel des Projekts ist, wiederaufladbare Zink-Luft Akkumulatoren mit hoher Leistungsdichte zu entwickeln, die insbesondere für die Speicherung von erneuerbaren Energien eingesetzt werden können. Projektpartner sind die Kunkel + Partner Ingenieure GmbH und die FH Münster.
Erstere ist Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V. und wurde bei der Einreichung des Projektantrags von ZENIT-Berater Bernd Meyer beraten.

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Hintergrund
Das Programm ist eines der größten Wirtschaftsförderprogramme für Nordrhein-Westfalen startet in eine neue Förderperiode. Mit 4,2 Milliarden Euro aus EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), des Just Transition Fund (JTF), der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte können bis 2027 zahlreiche zukunftsweisende Vorhaben umgesetzt werden.

In NRW finanziert EFRE vor allem Maßnahmen, die dazu beitragen, Betriebe wettbewerbsfähig zu machen und Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen zu schaffen.

ZENIT-Unterstützung

Das ZENIT-Förderteam unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Identifikation der richtigen Förderwettbewerbe und bei Bedarf auch bei der Antragstellung.

Darüber hinaus bietet das bei ZENIT angesiedelte Zukunftszentrum KI NRW rund um die Anpassung an den Klimawandel und das Thema Digitalisierung einen zusätzlichen Service. So unterstützt das Team bereits bei der Ideen-Findung für ein mögliches Förderprojekt und erarbeitet im Rahmen eines Workshops gemeinsam mit Ihnen Ideen, Ziele und wichtige Meilensteine für einen erfolgreichen Antrag. 

Programmseite EFRE/JTF

ZENIT/NRW.Europa-Kontakt

Bernd Meyer
Bernd Meyer Prokurist
Dipl.-Ing. Raum- und Stadtplanung
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Sergej Paveliev
Sergej Paveliev M.A.
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