DWNRW-Hubs: Evaluation und Startschuss für eine dritte Förderphase

DWNRW-Hubs: Evaluation und Startschuss für eine dritte Förderphase

Die fünf DWNRW-Hubs sind zentrale Akteure für die Entwicklung des Start-up-Ökosystems in Nordrhein-Westfalen. Das bestätigt eine externe Evaluation der fünf Hubs. Bei der Eröffnungsfeier des neuen Coworking Space des Digital Hubs Bonn stellte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart die Ergebnisse der Erhebung vor. Außerdem gab er bekannt, dass die Hubs ab Oktober 2022 für weitere drei Jahre mit bis zu 750.000 Euro jährlich pro Hub gefördert werden.

Die wichtigsten Kernergebnisse der Hub-Evaluation:

  • Zum Erhebungszeitpunkt im Dezember 2020 umfasste das Partnernetzwerk der DWNRW-Hubs rund 1.100 institutionelle Partner. Das zeigt, wie stark die Hubs regional verwurzelt sind.
  • Insgesamt 1.050 Start-ups haben im Untersuchungszeitraum 2017-2020 eng mit den Hubs zusammengearbeitet. Dieser engere Kreis umfasst Start-ups, mit denen das Hub-Team intensiven Kontakt hatte, etwa durch Coworking, intensive Beratung
    oder gemeinsame Aktivitäten.
  • Rund 900 Events, bei denen die Hubs Hauptveranstalter waren, haben über 55.000 Teilnehmende erreicht. Zwischen 2017 bis 2020 fand also – rein statistisch betrachtet – an nahezu jedem Werktag ein Event eines der fünf Hubs statt.
  • Rund 80 Prozent der befragten Nutzer sehen einen großen Mehrwert durch die Angebote der Hubs in den zentralen Bereichen der Netzwerkarbeit sowie bei der Wissens- und Kompetenzvermittlung.
  • Mit ihren Angeboten adressieren die Hubs vorwiegend jüngere Start-ups und unterstützen diese bei der Prototypenentwicklung, der Vernetzung mit Mittelstand, Konzernen und der Industrie sowie bei der Investorensuche. Die Leistungen der Hubs umfassen daher Bereiche, die zentral für die Entwicklung der regionalen Ökosysteme sind.
  • Die meisten Nutzer würden die Hubs weiterempfehlen. Sie werden überwiegend als wertvolle Ergänzung des Ökosystems wahrgenommen, deren Leistungen eine echte Lücke schließen und durch andere Anbieter nicht ohne weiteres kompensiert werden könnten.

Auf Grundlage der strategischen Handlungsempfehlungen dieser Evaluation wird die Förderung der fünf DWNRW-Hubs mit einer maximalen Fördersumme von jährlich 750.000 EUR pro Hub von Oktober 2022 bis September 2025 für drei weitere Jahre verlängert. Die zukünftige Förderung wird neue Leistungskategorien und thematische Branchen- oder Technologieschwerpunkte der Hubs in den Fokus nehmen.

 Die DWNRW-Hubs werden zu 50 Prozent mit Landesmitteln gefördert und zu 50 Prozent aus eigenen Mitteln finanziert. Die Ko-Finanzierung erfolgt durch verschiedene Partner, wie zum Beispiel Hochschulen, Verbände, Wirtschaftsförderungen, Kammern und Unternehmen.
Quelle: NRW-Wirtschaftsministerium

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