Digitale Info-Veranstaltung: Google Fonts – Datenschutz – Abmahnwelle

Digitale Info-Veranstaltung: Google Fonts – Datenschutz – Abmahnwelle

Ist auch Ihr Unternehmen von einer Abmahnung rund um das Thema „Google Fonts“ bedroht oder bereits konkret betroffen? Was man dagegen tun kann, ist Thema unseres Lunchtime-Angebots „Digitale Sensibilisierung zu Google Fonts und Datenschutz“ am 2. November zwischen 12:00 und 12:45 Uhr. Dabei wird Rechtsanwalt Stefan Sander (SDS Rechtsanwälte Sander Schöning PartG mbB), Mitglied im einladenden Netzwerk ZENIT, auf die Besonderheiten von Google Fonts in Zusammenhang mit dem Datenschutz hinweisen, über rechtliche Gefahren aufklären und zeigen, wie sich diese vermeiden lassen.

Das Aushängeschild eines Unternehmens oder einer Organisation ist die eigene Webseite. Doch viele Betreiber sind gerade von einer neuen Abmahnwelle bedroht. Das Schlüsselwort heißt: Google Fonts.

Google Fonts sind kostenlose Schriftarten, die von Google zur Verfügung gestellt und auf der eigenen Webseite genutzt werden können. Sie müssen dafür nicht auf dem eigenen Webserver installiert sein, sondern können direkt von Google abgerufen werden.

Aber genau das ist tückisch: Um die Schriftart herunterzuladen, öffnet der Browser automatisch eine Verbindung zu Google. Im gleichen Moment erfährt Google, von welcher Webseite der Aufruf kommt und könnte so auch feststellen, welche anderen Seiten mit eingebetteten Google Fonts (oder anderen Google Produkten) vorher vom Nutzer besucht wurden. Sind z.B. im Browser Google Cookies gespeichert, erkennt Google den Nutzer und erhält somit ein virtuelles Bewegungsprofil bzw. Interessenprofil zu diesem Nutzer. Stichwort: Datenschutz.

Im Januar 2022 gab es hierzu ein Urteil des Landgerichts München. Seitdem werden teilweise massenweise Abmahnungen gegen Betreiber von Webseiten ausgesprochen, die Google Fonts nicht datenschutzkonform einsetzen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über unser Lunchtime-Angebot ein Bild zu machen.

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