Mit Digitalisierung, Green Deal und Innovationen europaweit aus der Krise

EU Ratspräsidentschaft Deutschland ZENIT

Video der Europaagentur ZENIT zur Übernahme der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Mit tiefen Sorgenfalten, aber auch großen Hoffnungen und Erwartungen blickt der Mittelstand in Nordrhein-Westfalen nach Auffassung der ZENIT GmbH auf die deutsche Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. „In den nächsten sechs Monaten stehen neben dem Brexit und der Verabschiedung des mehrjährigen Finanzrahmens für die EU vor allem die Bewältigung der durch die Corona-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise auf der Tagesordnung der EU Gremien“, erläuterten die Geschäftsführer der landesbeteiligten Innovations- und Europaagentur ZENIT GmbH, Dr. Karsten W. Lemke und Jürgen Schnitzmeier, anlässlich des Beginns der deutschen Ratspräsidentschaft am 1. Juli 2020.

Insbesondere für den auch in NRW exportstarken Mittelstand sind das Anspringen der Konjunktur sowie die Unterstützung bei Digitalisierung, Entwicklung, Innovationen und Internationalisierung mit Hilfe der Konjunktur- und Förderprogramme der EU von existenzieller Bedeutung. „Es ist kein Selbstläufer, dass Deutschland nach China Exportweltmeister ist und bleibt, wenn mehr als die Hälfte unserer Exporte von insgesamt 1,3 Mrd. €/Jahr in Europa gehandelt werden und die Nachfrage infolge der Corona-Pandemie und des Brexits drastisch einbricht“, erläutert Schnitzmeier.

Unter dem Namen NRW.Europa vertritt ZENIT als Konsortialführer in Zusammenarbeit mit der NRW.Bank und NRW.international das Enterprise Europe Network in Nordrhein-Westfalen, das kleine und mittelständische Unternehmen im Auftrag der EU und des Landes NRW in Sachen Innovationen, Technologien, Fördermittel und Internationalisierung kostenlos berät. „Unser Beratungsmandat läuft noch bis Ende 2021, soll aber in der 2. Jahreshälfte dieses Jahres neu ausgeschrieben werden“, erläutert Dr. Lemke. Die Mittel dafür müssen jedoch in den nächsten Monaten erfolgreich im mittelfristigen Finanzrahmen der EU parallel erfolgreich verhandelt und bewilligt werden. Für die kleinen und mittelständischen Unternehmen in NRW wäre es fatal, wenn die Verhandlungen nicht erfolgreich und eine Beratungslücke Ende 2021 entstehen würde.

Andererseits haben NRW, Deutschland und die EU nach Überzeugung der beiden ZENIT Geschäftsführer aber auch eine Chance, gestärkt aus der derzeitigen Krise herauszugehen. Drei Gründe:

  1. Die EU-Kommission, der Bund und das Land NRW haben jeweils die größten Konjunkturprogramme in ihrer Geschichte auf den Weg gebracht, die in Summe eine Belebung der Wirtschaft erreichen können.
  2. Das Geld wird nach unserer Auffassung auch in den richtigen Bereichen investiert: In Forschung & Entwicklung, Aufbau neuer Lieferketten, Transfer aus Wissenschaft in die Wirtschaft und Internationalisierung. Das sind aus unserer Sicht Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Wirtschaft.
  3. NRW, Deutschland und Europa setzen auch auf die richtigen Zukunftsthemen: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Klimaschutz und Green New Deal, Circular Economy und Wasserstoff, um nur einige zu nennen. Übrigens: In diesen Wachstumsfeldern ist auch die ZENIT GmbH mit und für KMU in NRW „unterwegs“.

Weitere Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft in Europa haben wir in einem kurzen Video für interessierte Unternehmen und Multiplikatoren zusammengefasst. Sie finden dieses und andere Videos auch in unserem YouTube-Kanal.

Ansprechpartner:


Dr. Karsten W. Lemke
Telefon: 0208 30004-27
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Jürgen Schnitzmeier
Telefon: 0208 30004-23
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