Cyber-Campus NRW: Land fördert Studiengänge zur Cybersicherheit

Mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft starten die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Hochschule Niederrhein die Pilotphase des Projektes „Cyber-Campus Nordrhein-Westfalen“. An den beiden Hochschulen ist vorgesehen, ab Wintersemester 2020/2021 erstmalig Studiengänge zu den Themen Cybersicherheit, Cyberkriminalität und Digitale Transformation anzubieten. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft stellt der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg für die Pilotphase bis Ende 2023 insgesamt mehr als sechs Millionen Euro zur Verfügung, mit denen die Hochschulen die Studiengänge aufbauen können. Die Hochschulen planen, jeweils bis zu fünf zusätzliche Professuren einzurichten und je 250 Studienplätze zu schaffen.

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sagte: „Der digitale Wandel bietet uns in allen gesellschaftlichen Bereichen Chancen. Gleichzeitig müssen wir uns großen Herausforderungen stellen, wie beispielsweise der Zunahme von Kriminalität im Netz. In den neuen Studiengängen an der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg werden dringend benötigte Fachkräfte für die IT-Sicherheit im regionalen Umfeld ausgebildet. Damit stärken wir Nordrhein-Westfalen als Standort der Informationstechnologie.“

Ziel des Projektes „Cyber-Campus Nordrhein-Westfalen“ ist die Ausbildung zusätzlicher Fachkräfte für die Wirtschaft und die öffentliche Hand, um beispielsweise Angriffe auf öffentliche und private Infrastrukturen abwehren zu können. Da sich der Bereich der Cybersicherheit rasant entwickelt, planen die Hochschulen einen kontinuierlichen Austausch untereinander, ebenso wie mit einschlägigen Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei werden Projekte mit kommunalen Rechenzentren, IT-Dienstleistern und Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen, wie zum Beispiel Energieversorgern oder Krankenhäusern, initiiert.
Quelle: NRW-Wissenschaftsministerium

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