ZENIT-Kunde gewinnt GRÜNDERPREIS NRW 2019

Die Preisträger des GRÜNDERPREIS NRW 2019 stehen fest: Tim Dunkerbeck, Peter Hagdorn (beide StoneTec, 3. Platz), Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann, Dr. Heiko Köpke und Dr. Christian Zenger (beide PHYSEC, 1. Platz), NRW.BANK-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst und Christine Batsch (Ch.Batsch Verfahrenstechnik, 2. Platz). (Foto: Ralph Sondermann)

Zum achten Mal haben das Wirtschafts- und Digitalministerium und die NRW.BANK den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten GRÜNDERPREIS NRW 2019 für besonders innovative und kreative Geschäftsideen vergeben. Am 18. November standen die drei Sieger fest: Die ZENIT-Kunden und Kryptographie-Experten PHYSEC aus Bochum setzen sich gegen starke Konkurrenz durch. Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim belegt den zweiten Platz, der Fliesenlegebetrieb StoneTec aus Bocholt wird Dritter.

Die PHYSEC-Gründer Dr. Heiko Koepke und Dr. Christian Zenger können sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen. Die IT-Experten entwickeln sichere Lösungen im Internet der Dinge (eng. Internet of Things, IoT) und bieten unter anderem eine Security-Plattform an. Eine echte Erfolgsgeschichte: 2016 gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute bereits mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem starken Wachstum hat die Jury vor allem beeindruckt, dass auch Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen ihre Fähigkeiten in das multikulturelle Team einbringen. PHYSEK wird seit längerem von ZENIT-Berater Juan Carmona-Schneider beraten.

„Die vielen spannenden Bewerbungen zeigen, wie innovativ Nordrhein-Westfalen ist. PHYSEC ist ein würdiger Sieger und ein tolles Beispiel für das aufstrebende Gründerland. Das Unternehmen hat seine Ursprünge in der Ruhr-Universität Bochum. Das zeigt, welches enorme Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft liegt“, sagt Wirtschafts- und Digitalminister, Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Platz zwei und 20.000 Euro Preisgeld sichert sich die Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim. Das Unternehmen um Gründerin Christine Batsch ist spezialisiert auf den Bau und die Entwicklung von Destillationsanlagen für Lösungsmittel. Außerdem werden Reinigungsanlagen für die metallverarbeitende Industrie gefertigt. Diese verbrauchen deutlich weniger Energie als viele vergleichbare Anlagen am Markt und helfen dabei, Ressourcen zu schonen.

StoneTec aus Bocholt, landete auf Platz drei. Der Fliesenlegebetrieb aus dem Münsterland nutzt Virtual-Reality-Technologie bei der Projektplanung mit seinen Kunden. Gleichzeitig gehen die Gründer Tim Dunkerbeck und Peter Hagdorn neue Wege, was die Bezahlung und Ausstattung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft. Mit Geld- und Sachspenden unterstützt die Firma außerdem örtliche Sportvereine und eine Musikschule. Damit ist StoneTec ein hervorragendes Beispiel dafür, wie modernes Handwerk heute in Nordrhein-Westfalen aussehen kann.

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