ZIM-Netzwerke stärker für Internationalisierung nutzen

Als ZIM, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, Anfang 2018 um das Modellvorhaben „International“ erweitert wurde, war das bei ZENIT angesiedelte Kooperationsnetzwerk „CopServ – Copernicus Services und Technologien für regionale sowie lokale, branchenspezifische Dienste und Anwendungen“ eines der ersten, das sich über die Landesgrenzen hinaus orientierte. Das Ziel des federführenden BMWi, Netzwerke bei der Zusammenarbeit mit internationalen Akteuren zu unterstützen, liegt bei den ZENIT-Internationalisierungsexperten in kompetenten, erfahrenen Händen.

Dank der Erweiterung können die in diesen speziellen ZIM-Netzwerken organisierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Innovationsnetzwerken anderer Länder gemeinsam technologische Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen durchführen. Und erhalten dafür sogar einen um zehn Prozent höheren Fördersatz.

Die Internationalisierung der ZIM-Kooperationsnetzwerke ist damit eine ideale Ergänzung zum integrierten Kompetenz- und Vernetzungsansatz der ZENIT GmbH mit ihren drei Handlungsfeldern Innovationen, Technologien und Internationalisierung und die Programmziele mit den ZENIT-Vernetzungsaktivitäten idealtypisch verknüpft. Beispielhaft erwähnt seien hier nur die Unterstützungsleistungen rund um Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation oder die Aktivitäten zum Matchmaking von Unternehmen aus verschiedensten Ländern. Alles Leistungen, die in der Regel kostenlos abgerufen werden können, weil die GmbH über den Beratungsknotenpunkt NRW.Europa in das Enterprise Europe Network der EU eingebunden ist.

Die internationale Ausrichtung ermöglicht den Netzwerkmitgliedern interessante, grenzüberschreitende Kontakte. So organisierte ZENIT als CopServ-Netzwerkkoordinator Mitte September einen Gemeinschaftsstand auf der Intergeo 2019 in Stuttgart. Einen Monat später fand das neunte Netzwerktreffen CopServ mit internationalen Netzwerkpartnern aus Österreich und den Niederlanden statt, um über aktuelle europäische F&E-Programme zu informieren und die Vernetzung der Partner untereinander zu fördern.

Seit Anfang 2019 ist auch das von ZENIT gemanagte ZIM-Kooperationsnetzwerk „FOresIght – Funktionsintegration und neue Oberflächen für das Automobil-Interieur der Zukunft“ international ausgerichtet. Derzeit gibt es Kooperationspartner aus England, den Niederlanden und der Schweiz. Um die Vernetzung zu stärken, fand im Januar ein internationales Netzwerktreffen inklusive eines Matchmakings statt. Im Rahmen der zweiten Fachkonferenz „Innovationen im Automobilinterieur“ in Stuttgart traten einige der (internationalen) Netzwerkpartner als Aussteller oder Referenten auf. Geplant sind weitere internationale Netzwerktreffen und gemeinsame F&E-Aktivitäten.

Interessenten an der Mitarbeit in einem der beiden Netzwerke sind herzlich willkommen.

Netzwerk CopServe International

Netzwerk FOresIght International


Kontakt:
Peter Loef
Telefon: 0208 30004-79
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