Treibhausneutrale Zukunft – Förderbescheid für Power-to-Chemicals-Technologien

Nordrhein-Westfalens Industrie macht sich auf den Weg in die treibhausgasneutrale Zukunft. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Nutzung erneuerbarer Energien für klimafreundliche Produktionsprozesse. Dabei stellt sich die Frage: Welche nachhaltigen Verfahren eignen sich dafür und wie kann die technische Umsetzung gelingen?

Dies soll über die Innovationsplattform iNEW ermittelt werden – das erste große Projekt im Rahmen des Sofortprogramms für das Rheinische Zukunftsrevier, das jetzt an den Start geht. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte heute Thomas Rachel, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, an das Forschungszentrum Jülich. Bis 2021 stehen rund 20 Millionen Euro bereit.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Mit dem Sofortprogramm werden erste Impulse für den Strukturwandel im Rheinischen Revier hin zu einer Modellregion für Energieversorgungs- und Ressourcensicherheit gesetzt. Das Projekt iNEW ist ein wichtiges Leuchtturmprojekt, das mit der Sektorkopplung einen entscheidenden Baustein für das Gelingen der Energiewende und für klimafreundliche Industrieprozesse liefert. Es zeigt: Wir gehen voran – und wir haben noch viele innovative Ideen zur Transformation dieser Region.“

iNEW steht für „Inkubator Nachhaltige Erneuerbare Wertschöpfungsketten“ (iNEW). Im Rahmen des Projekts soll eine Innovationsplattform geschaffen werden, auf welcher so genannte Power-to-Chemicals-Technologien unter Realbedingungen erprobt und bis zur kommerziellen Reife weiterentwickelt werden. Im Kern geht es darum, mit Erneuerbaren Energien effizient und zeitlich flexibel Basis-Chemikalien für die Industrie und stoffliche Energieträger zu produzieren.

Vollständige Presseinformation des NRW-Wirtschaftsministeriums