Neues ZENIT e.V.-Mitglied: Gut vernetzt: Zentrum für Wasser- und Umweltforschung an der Uni Duisburg-Essen

Plexiglasreaktor zur Kultivierung von Algen unter Verwendung von LED-Beleuchtungen mit speziell abgestimmten Wellenlängen

“Wasser wird kostbarer als Gold“ ist eine UNO-Studie über die Zukunft des Wassers überschrieben, denn Wasserknappheit ist eine logische Folge des Klimawandels und schon heute in vielen Ländern außerhalb von Westeuropa ein existenzielles Thema. Insofern wird das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der Universität Duisburg- Essen (UDE) auch in Zukunft eine kompetente und nachgefragte Anlaufstelle für das existenzielle Thema Wasser bleiben.

Das ZWU hat seine Kompetenz in einem interdisziplinären und fachbereichsüber-greifenden Forschungszentrum gebündelt. Gegründet wurde es im Jahr 2003 unter dem Namen Zentrum für Mikroskalige Umweltsysteme. Mit der Ausrichtung auf die Themenbereiche Biodiversität, Urbaner Wasserkreislauf und Wasserqualität bedient das ZWU den Profilschwerpunkt Urbane Systeme und bündelt die Erfahrung und die Ressourcen der in der Wasser- und Umweltforschung tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Experten der Region. Einen besonderen Stellenwert spielt das Thema Vernetzung.

Zum hauseigenen Netzwerk gehören 15 Hochschulpartner, elf Forschungsinstitute und -Verbünde sowie acht Wasserverbände und Unternehmen. Auch ZENIT ist Partner und mit seinem NRW.Europa-Team häufiger vor Ort, um zum Beispiel bei der Beantragung diverser Fördermittel zu unterstützen. „Das NRW.Europa-Team ist eine kompetente Anlaufstelle bei allen Fragen rund um öffentliche Fördermöglichkeiten auf EU-, Bundes- oder Landesebene und kennt sich auch mit nationalen und internationalen Netzwerkstrukturen bestens aus“ weiß ZWU-Geschäftsführer Dr. Michael Eisinger. Und so war es für ihn nur konsequent, mit dem Forschungszentrum Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V. zu werden.

Das ZWU koordiniert Aktivitäten über fünf UDE-Fakultäten hinweg mit Mitgliedern aus den Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften. Diese Interdisziplinarität in der Wasserforschung mit einer breit gefächerten Expertise in den Bereichen Gewässerökologie, Trinkwasseraufbereitung und -verteilung, Umwelttoxikologie und -chemie, Wasser- und Siedlungswasserwirtschaft, Hydrologie, Wasserbau sowie Water Governance mit ökonomischen und rechtlichen Kompetenzen.erlaubt die Entwicklung innovativer Systemkomplettlösungen. Deutschlandweit einmalig ist auch die Einbindung wirtschaftlicher und kommunaler Vertreter oder der Fachbehörden des Landes NRW.

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