Zukunft durch Innovation.NRW (zdi)

Land NRW unterstützt Förderung von MINT-Nachwuchs


Mit zahlreichen Angeboten hilft das Land beim Aufbau von Strukturen, die dem drohenden MINT-Fachkräftemangel entgegen wirken. Voraussetzung für Förderungen über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung ist die Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen. Als Teil der Geschäftsstelle ist ZENIT aktiver Partner der zdi-Erfolgsgeschichte.

Gegründet 2004 ist die Gemeinschaftsinitiative des Landes mit über 4.000 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und gesellschaftlichen Gruppen heute die größte ihrer Art in Europa. In Nordrhein-Westfalen verteilt gibt es inzwischen mehr als 40 zdi-Netzwerke und über 60 zdi-Schülerlabore.
Den Auf- und Ausbau der Netzwerke fördern die für Wissenschaft sowie Wirtschaft zuständigen Ministerien. Grundvoraussetzung ist immer der direkte Draht bzw. die Einbindung von Partnern aus der regionalen Wirtschaft, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen. Das für die Förderung genutzte Programm ist der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE. Die Förderquote beträgt maximal 50 Prozent – die andere Hälfte tragen die regionalen Projektpartner.

Projektbeispiele

Seit dem Start von EFRE-zdi im Jahr 2012 erhielten 140 Projektideen Zuschüsse von insgesamt knapp 14 Millionen Euro. So wurden zum Beispiel in der Region Bottrop, Mülheim und Oberhausen sechs Projekte durchgeführt, ein weiteres zum Thema Digitalisierung startet Ende 2018. Sehr häufig eingebunden sind wissenschaftliche Einrichtungen wie die Hochschule Ruhr West, Trägerin des zdi-Zentrums mint4u in Bottrop. Dort wurde u.a. das Format praxis4u entwickelt, in dem im September potenzielle Auszubildende von morgen auf Azubis von heute trafen. Gleich fünf Unternehmen sowie IHK, Handwerkskammer und viele andere Akteure waren in die Planung und Durchführung eingebunden. Prof. Dr. Uwe Handmann, Dekan des Fachbereichs 1 der Hochschule, zeigte sich begeistert von der lebendigen Atmosphäre: „Toll, dass die Schulen und die Unternehmen die Veranstaltung so annehmen und als echte Chance verstehen. Die Schülerinnen und Schüler sind gut vorbereitet, stellen gezielt Fragen und die Unternehmen haben sich mit ihren Azubis interessante Versuche und Aufgabenstellungen ausgedacht, um ihre Arbeitsbereiche praktisch erlebbar zu machen. Besser kann es nicht laufen“.

Auch eine gleichnamige Veranstaltung in Oberhausen, die ebenfalls im September zusammen mit der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung, OWT, organisiert worden war, erwies sich als voller Erfolg. Die OWT ist Trägerin des momentan jüngsten zdi-Netzwerks, das Ende September in Oberhausen gegründet wurde und wie die Zentren in Bottrop und Mülheim eine enge Kooperation mit der Hochschule Ruhr West pflegt. Diese Anbindung ermöglicht unter anderem, aktuelle Forschungsthemen für Unternehmen sowie Schülerinnen und Schüler zugänglich zu machen.

Kontakt:
Susanne Jakobs
Telefon: 0208 30004-41
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