14.05.2018 00:00

Graduiertenkolleg in NRW für IT-Sicherheitsforschung


Nordrhein-Westfalen stärkt den wissenschaftlichen Nachwuchs in der IT-Sicherheit: Am neuen Graduiertenkolleg „Human Centered Systems Security – North Rhine Westphalian Experts in Research on Digitalization (NERD NRW)“ forschen künftig junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hochschulübergreifend zu Fragen der Digitalen Sicherheit. Das Land fördert NERD NRW bis 2021 mit rund vier Millionen Euro. Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat das Kolleg bei einem Festakt an der Universität Bochum Ende März offiziell eröffnet.

„IT-Sicherheit ist von zentraler Bedeutung für den Erfolg der Digitalisierung. Daher brauchen wir auf diesem Gebiet qualifizierte Fachkräfte. Mit dem interdisziplinären Graduiertenkolleg NERD NRW fördern wir die wissenschaftliche Ausbildung einer neuen Generation von IT-Sicherheitsexpertinnen und -experten – und zugleich auch die Vernetzung der IT-Forschungsstandorte in Nordrhein-Westfalen“, sagte die Ministerin.

Das Graduiertenkolleg führt Forscherinnen und Forscher standortübergreifend zusammen. Neun Hochschulen sind an NERD NRW beteiligt – fünf Universitäten und vier Fachhochschulen. Eine Besonderheit liegt darin, dass die 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Forschungsvorhaben in Tandems bearbeiten. NERD NRW bietet auch Fachhochschulabsolventen die Möglichkeit zur Promotion. Auch das Graduierteninstitut NRW ist am Kolleg beteiligt. Koordinator des Graduiertenkollegs NERD NRW ist das Horst-Görtz-Institut an der Universität Bochum.

Bei den Forschungsvorhaben geht es um Secure Engineering, moderne IT-Sicherheitsarchitekturen und den Faktor Mensch in der IT-Sicherheit.
„In NERD NRW wird die gesamte Bandbreite der Themen in IT-Sicherheit behandelt, von der Nutzbarkeit von Sicherheitslösungen über branchenspezifische Probleme bis hin zu neuen kryptographischen Verfahren, die in Instant Messaging Apps eingesetzt werden", sagte Professor Dr. Jörg Schwenk, Sprecher von NERD NRW.
Quelle: NRW-Wissenschaftsministerium


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