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200. Förderbescheid im Programm
ZIM-Solo in Nordrhein-Westfalen
ZENIT GmbH ruft zur Antragstellung
auf
Immer mehr Unternehmen nutzen das Zentrale Innovationsprogramm
Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums zur Finanzierung
innovativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Laut einer Evaluation
des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung
ISI sind die Fördermittel für Unternehmen häufig
der einzige Weg, eine ergänzende Kreditfinanzierung für
entsprechende Projekte zu erhalten.
Bei der Mülheimer ZENIT GmbH, die in Nordrhein-Westfalen potenzielle
An-tragsteller berät, überreichte die Bundestagsabgeordnete
Ulrike Flach (FDP), stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Hauptberichterstatterin
im Haus-haltsausschuss für den Einzelplan Wirtschaft, heute
den im Programmteil ZIM-SOLO vergebenen 200sten Zuwendungsbescheid,
der nach Nordrhein-Westfalen geht. Bundesweit wurden mittlerweile
1.463 vorhaben bewilligt. Die Schröder Maschinenbau KG aus
Werther im Kreis Gütersloh erhält die Förderung für
die Entwicklung einer Sensorik für die Scanner-Injektion in
der Lebensmittelindustrie. Geschäftsführer Peter Danwerth:
"Um im internationalen Wettbewerb die Marktführerschaft
halten zu können, reicht es nicht aus, Entwicklung im Rahmen
von Verbesserungen des Vorhandenen zu betrei-ben. Vielmehr ist es
notwendig, Grundlagen zu erforschen und neue Techno-logien in die
Kernkompetenz einzubeziehen. Dies ist mit großem finanziellem
Aufwand und hohem Risiko verbunden, was gerade den Mittelständler
oft an die Grenzen seiner Ressourcen führt und daher Innovationen
verhindert. Hier hat uns das Förderprogramm ZIM in hervorragender
Weise unterstützt und ermutigt, innovativ neue Wege zu gehen."
Auch das Düsseldorfer Wirtschaftsministerium reagierte positiv.
"Wir freuen uns, dass damit ein innovatives Projekt gefördert
wird, das gut in die nord-rhein-westfälische Hightech-Landschaft
hineinpasst und dazu beiträgt, die Innovationsfähigkeit
des Landes weiter zu stärken. Die mit ZIM verbundenen Chancen
sollten aber von noch mehr Unternehmen genutzt werden, so Staatssekretär
Dr. Jens Baganz.
Im Jahr 2009 gingen in den drei verschiedenen Kategorien (ZIM-SOLO
für Einzelprojekte, ZIM-KOOP für Kooperationsprojekte
und ZIM-NEMO für Netzwerkprojekte) rund 8.400 Anträge
(Vergleich 2008: 3.695) ein, von de-nen 4.850 mit einem Gesamtfördervolumen
von 625 Millionen Euro bewilligt wurden. Im Vergleich zu anderen
Förderprogrammen eine extrem hohe För-derquote. Grund
für den signifikanten Aufschwung, der 2009 eine Verdopp-lung
der Mittel des Vorjahres beinhaltete, war die Aufstockung des Pro-gramms
durch das Konjunkturpaket II auf jeweils 775 Millionen Euro für
die Jahre 2009 und 2010. Ulrike Flach: "Es ist gut, dass auch
westdeutsche Un-ternehmen nun in den Genuss von Einzelförderungen
kommen können. Den-noch melden sich leider noch immer zu wenige
Unternehmen, gerade aus Nordrhein-Westfalen. In den nächsten
zwölf Monaten wird zu entscheiden sein, auf welchem Niveau
die Projektförderung durch Programme wie ZIM fortgeführt
und wie sie durch eine steuerliche Forschungsförderung ergänzt
wird."
Peter Wolfmeyer, Geschäftsführer der ZENIT GmbH: "Wer
Pläne für ein ein- bis zweijähriges Entwicklungsvorhaben
hat und an einer im Vergleich zu an-deren Förderprogrammen
sehr unbürokratischen Antragstellung interessiert ist, sollte
die guten Förderaussichten nutzen und sich jetzt an unsere
ZIM-Experten wenden." Dies gelte vor allem für Unternehmen
mit bis zu 1.000 Mitarbeitern und solchen, die eine Förderung
im Bereich ZIM-SOLO anvisieren. Eine Förderung dieser Gruppen
sei voraussichtlich nur noch bis Ende dieses Jahres möglich.
Einschließlich der Vorbereitungsmaßnahmen, der Antragstellung
und der Bewilligung sei daher ein möglichst schnelles Han-deln
ratsam.
Die Erstberatung durch ZENIT ist kostenlos.
(Druckversion,
1,3 MB)
Peter Danwerth (rechts), Geschäftsführer der Schröder
Maschinenbau KG aus Werther erhielt den Förderbescheid aus
den Händen der Bundestagsabgeordneten Ulrike Flach (FDP). Mit
ihm freuen sich ZENIT-Geschäftsführer Peter Wolfmeyer
(links) und Thomas Monsau aus dem Düsseldorfer Wirtschaftsministerium
Kontakt:
Werner Pfeifenroth
Telefon: 0208/ 30004-48
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