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Energieeffizienz im produzierenden Gewerbe - ZENIT und ihr Netzwerkpartner von der EnergieAgentur.NRW organisierten am 3. Juni 2009 eine NRW.Europa-Veranstaltung zum Thema "Betriebliche Energiesparpotenziale im produzierenden Gewerbe". Über 40 Teilnehmer, davon 30 mittelständische Entscheidungsträger, diskutierten technologische Ansätze, Maßnahmen und Umsetzungskonzepte für Unternehmen in den Bereichen Wärmenutzung, Beleuchtung und Druckluft, mit denen die Kostenstruktur der Unternehmens nachhaltig verbessert werden kann.
In einigen Branchen stellen die Energiekosten bereits große Ausgabenposten dar. An diesem Befund ändern fallende Energiepreise während einer wirtschaftlichen Abschwungphase nichts. Im Gegenteil, in der gegenwärtigen Situation sollten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt werden, bevor steigende Energienachfrage in wirtschaftlichen Aufschwungphasen zu sprunghaft steigenden Energiepreisen führt. Diese Einschätzung veranschaulichte Gerd Marx von der Energie.Agentur NRW mit Hintergründen zur aktuellen Energiemarktentwicklung, der bereits auf kurze Sicht einen deutlichen Preisanstieg für die Primärenergieträger Öl, Kohle und Gas erwarten lässt. Anschließend verdeutlichte er mit eindrucksvollen Zahlen die enormen Energieeinsparpotenziale in den Betrieben. Mit teilweise einfachen Energieeffizienzmaßnahmen lassen sich zwischen 15% und 35% Energie einsparen, so dass sich die entsprechenden Investitionen innerhalb kürzester Zeit amortisieren.
Die Zeit, energieeffiziente Maßnahmen einzuleiten, ist derzeit günstig. Unternehmer können jetzt auf attraktive Zuschüsse und Finanzierungshilfen bei EU, Bund und Land zurück greifen, wie Benno Weißner von der ZENIT GmbH in einem Überblicksvortrag zeigte. Im Rahmen des NRW.Europa Projektes können interessierte Unternehmen einen kostenlosen Fördermittelcheck seitens ZENIT in Anspruch nehmen (http://www.nrweuropa.de/index.php?id=230).

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung analysierten die Praktiker und Experten Werner Schauerte von der EMKON GmbH (Wärmenutzung), Jürgen Spitz (Beleuchtung) von der DIAL GmbH sowie Peter Otto (Druckluft) von der Postberg & Co. Druckluftcontrolling GmbH spezielle Effizienz- und Energieeinsparpotentiale und Maßnahmen unter Betonung der Kosten-Nutzenrechnung entsprechender Investitionen. Die eingebrachten Beispiele machten deutlich, dass hohe vierstellige Beträge sich mit einfachen Maßnahmen erschließen lassen. Voraussetzung dafür sei aber, dass am Anfang eine Bewusstseinsänderung stehen muss, die den Energieverbrauch auch als eigenständigen Kostenträger erfasst. Im Anschluss an den offiziellen Vortragsteil hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit in individuellen Gesprächen mit den Referenten erste Lösungsansätze für die eigene Situation zu diskutieren.

Teilnehmer aus Wirtschaft und Industrie diskutieren am 3.6.2009 im Hause ZENIT "Betriebliche Einsparpotenziale im produzierenden Gewerbe".

Weiterführende Informationen zu den Inhalten und Beiträgen dieser Veranstaltung erhalten Sie bei:

Dr. Bernhard Iking
Telefon: 0208/ 30004-73
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