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Messung der Innovationsperformance. ZENIT
berät tunesische Regierung
ZENIT berät tunesische Regierung
bei der Implementierung eines Indikatorsystems zur Messung der Innovationsentwicklung
Der Maghrebstaat Tunesien steuert seit einigen Jahren einen Annäherungskurs
an die EU. Vereinfachte Zollabfertigung und die (teilweise) Abschaffung
gegenseitiger Zollschranken vereinfachen den Warenaustausch. Diese
Annäherung an die EU äußert sich auch in einem zunehmenden
Interesse der tunesischen Entscheidungsträger, industriepolitische
Entwicklungen in der EU in eigene wirtschaftspolitische Strategieüberlegungen
einzubeziehen. Um die Innovationsperformance Tunesiens sowie spezieller
Industriesektoren im internationalen Vergleich zu untersuchen, will
die tunesische Regierung zum Beispiel ein Indikatorsystem in Anlehnung
an das European Innovation Scoreboard etablieren.
Dafür trafen sich am 5. November Fachleute aus dem tunesischen
Industrieministerium sowie maßgebliche Branchenvertreter aus
den wichtigen tunesischen Industriesektoren Textil, Verarbeitende
Industrie, Leder- und Schuhindustrie, elektromechanische Industrie,
Holzindustrie, Chemieindustrie, Verpackungsindustrie, Glas- und
Lebensmittelindustrie sowie der GTZ in Tunis zu einem ganztägigen
Workshop. Im Rahmen des Meetings stellte ZENIT Indikatoren , Indikatorensysteme
sowie deren Nutzungsmöglichkeiten zur Performancemessung der
industriellen Innovationsentwicklung vor und diskutierte Adaptionsmöglichkeiten
für Tunesien.
Zurzeit laufen Gespräche über eine Umsetzung der erarbeiteten
Ergebnisse im kommenden Jahr.
Kontakt:
Dr. Bernhard Iking
Telefon: 0208/ 30004-73
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