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Kommt die Technologietransferszene in Rumänien an der Finanzkrise vorbei? Gibt es Möglichkeiten für das junge Netzwerk von Transfereinrichtungen in dem südosteuropäischen Land, gestärkt aus der Krise hervorzugehen? Diese und ähnliche Fragen diskutierten rund 90 Fachleute aus dem Karpatenstaat während des Offenen Forums für Technologietransfer und Innovation am 24. und 25. März in Iasi, der östlichsten Stadt der Europäischen Union überhaupt.

Im Zentrum der zweitägigen Diskussionen standen Möglichkeiten der nachhaltigen Finanzierung von Transferagenturen. Für das rumänische Forschungsministerium ist der Finanzierungsansatz der ZEIT GmbH ein interessantes Beispiel guter Praxis, das auch für rumänische Technologietransfer-Einrichtungen einen gewissen Modellcharakter haben könnte. Und zwar in Zeiten der Krise ebenso wie als Business-Modell für nachhaltige Innovationsinfrastrukturen.

ZENIT wurde daher eingeladen, den eigenen Ansatz vorzustellen und mit den rumänischen Kollegen über spezifische Lösungen für Transferagenturen in dem neuen EU-Mitgliedstaat zu diskutieren. Allerdings, so stellte Peter Wolfmeyer, Geschäftsführer der Mülheimer Innovations- und Technologieagentur klar, gibt es keine Patentrezepte. Die Umstellung von institutioneller Förderung, wie sie heute für viele rumänische Agenturen gang und gäbe ist und für ZENIT lange Zeit war, hin zu einer Projektfinanzierung, stellt eine enorme Managementaufgabe dar. Eine entsprechende Strategie, das geeignete Personal und sicherlich auch eine gutes Händchen bei der Auswahl und beim Mix der Projekte sind jedoch bestimmende Erfolgsdeterminanten für den Prozess.

Das offene Forum in Iasi fand bereits zum achten Mal statt und wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) finanziell unterstützt.

Kontakt:
Michael Guth
Telefon: 0208/30004-56
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