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Gibt es Cluster in Rumänien? Welche Themen werden aufgegriffen und wer sind die die relevanten Akteure? Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen hat das rumänische Wirtschaftsministerium im letzten Jahr ZENIT konfrontiert. Im Rahmen eines durch die GTZ finanzierten Beratungsauftrags hat ZENIT eine Mapping-Analyse durchgeführt und Cluster bzw. Clusteransätze in allen acht Entwicklungsregionen Rumäniens identifiziert.
In der am 2. März 2010 übergebenen und in Anwesenheit des Wirtschafts-Staatssekretärs vorgestellten Studie hat ZENIT insgesamt 22 Cluster identifiziert. Als "nicht überraschend" bezeichnete der ZENIT Berater anlässlich der Darstellung der Analyse in Bukarest, dass Cluster besonders in den Bereichen Agro-Food, Tourismus, Informationstechnik und Automobil identifiziert wurden.

Die größten Probleme in den Clustern in Rumänien sind die mangelnde Kooperation der Akteure sowie der unzureichende Besatz an spezifischen Dienstleitungsanbietern. Für beide Problemfelder hat ZENIT einen wesentlichen Ursachenzusammenhang identifiziert: Auch zwanzig Jahre nach den Umwälzungen im Lande fehlt es den wirtschaftlichen und sozialen Akteuren an Vertrauen. Die von ZENIT vorgelegten Handlungsempfehlungen für das Wirtschafsministerium greifen denn auch gerade dieses Grundproblem auf und empfehlen der Politik Maßnahmen, die genau auf dieses Defizit abzielen. "Pre-Cluster" Projekte wie zum Beispiel regionale Benchmarkings oder SWOT-Analysen zählen nach Meinung von ZENIT zu den Mitteln der Wahl.

Kontakt ZENIT:
Michael Guth
Telefon: 0208/ 30004-56
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