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Die vorhandenen Instrumente besser
nutzen
Botschafter Dr. Guido Peruzzo
zeigt die Vorteile der Strategie "Europa 2020" für
NRW auf
Wie kann Nordrhein-Westfalen von der neuen Wirtschaftsstrategie
der Europäischen Kommission für nachhaltiges Wachstum
profitieren? Botschafter Dr. Guido Peruzzo, stellvertretender Ständiger
Vertreter der Bundesrepublik bei der Europäischen Kommission,
gab beim 139. Unternehmertreff des Netzwerks ZENIT am 22. März
2010 einen Überblick über "Europa 2020" sowie
Einblicke in die Hauptziele und Leitinitiativen der Strategie. Dabei
appellierte er an die Gäste, die vorhandenen Instrumente in
der Regional- und Forschungsförderung besser zu nutzen und
noch mehr Mittel für Projekte in Nordrhein-Westfalen einzuwerben.
Zudem erläuterte er die Haltung der Bundesregierung zu quantitativ
kritischen Zielen in der Bildungsförderung und Armutsbekämpfung
und warnte vor europäischer Gleichmacherei: "Nationale
Ziele müssen individuell angepasst werden. Ein Hartz-IV-Empfänger
gilt woanders nicht unbedingt als arm." Als ehemaliger Mülheimer
versäumte er es nicht, den lokalen Bezug herzustellen und beschrieb
anhand des Bildungsprojekts "Dritter Weg", wie benachteiligte
Jugendliche unmittelbar vom EU-Sozialfonds profitieren, indem sie
speziell gefördert werden, um einen Berufsabschluss zu erreichen.

Rede Dr. Guido Peruzzo
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