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ZENIT unterstützt französisches
Wirtschaftsministerium bei KMU-Politik
Am 12. Februar besuchte eine Delegation der Inspection Genérale
des Finances (IGF) unter anderem das Bundesministerium für
Bildung und Forschung in Bonn. Dort traf sie für einen Erfahrungsaustausch
auch Stefan Braun, Leiter der Nationalen Kontaktstelle KMU bei ZENIT.
Hintergrund des Besuchs war die Analyse erfolgreicher Konzepte,
die Unternehmen in den französischen Nachbarstaaten dazu motivieren,
an Programmen der europäischen Forschungsförderung teilzunehmen.
Der Kontakt zu ZENIT wurde hergestellt, weil die GmbH als Nationale
Kontaktstelle KMU seit 2003 ein bundesländerübergreifendes
Konsortium von Beratungsstellen koordiniert, das einen entscheidenden
Beitrag zum Erfolg des deutschen Mittelstands in den Forschungsrahmenprogrammen
der EU leistet.
Der Beraterstab der französischen Wirtschaftsministerin Christine
Lagarde besuchte Mitte Februar auch Einrichtungen in Italien und
Österreich, um Empfehlungen einzuholen, wie die Beteiligung
des Mittelstandes am 7. Forschungsrahmenprogramm, FRP, der EU gesteigert
werden könne. Das FRP ist mit einem Fördervolumen von
54 Mrd. Euro (2007 bis 2013) das wichtigste Unterstützungsinstrument
in diesem Bereich. 20 Prozent der Mittel müssen laut Vorgabe
des europäischen Parlaments an Unternehmen fließen.
Braun erläuterte der französischen Delegation einige
Maßnahmen der Nationalen Kontaktstelle zur Steigerung der
KMU-Beteiligung am FRP. Dazu gehört ein umfassendes Informations-
und Beratungsangebot, welches das Risiko falscher Entscheidungen
abwendet und den Weg in erfolgreiche Förderprojekte ebnet.
Gemeinsam mit Antragstellern wird der Gesamtprozess durchlaufen.
Dies beinhaltet die Ideenfindung, die Auswahl eines geeigneten Förderinstrumentes
bis zur Antragskonzeption, die Suche nach Projektpartnern, das Projektmanagement
und schließlich die Unterstützung im Bereich Technologietransfer
und Ergebnisvermarktung. Die Maßnahmen stießen bei der
Delegation auf großes Interesse und sollen zeitnah auf ihre
Anwendbarkeit auf die Situation in Frankreich geprüft werden.
Weitere Stationen auf dem Deutschlandbesuch der Delegation waren
das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), die
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto
von Guericke" (AiF), die Förderberatung "Forschung
und Innovation" des Bundes, der Technologiepark Berlin Adlershof
sowie die Forschungseinrichtung ttz Bremerhaven.
Kontakt:
Stefan Braun
Telefon: 0208/ 30004-57
E-Mail senden
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